14 Pferderennen in den Geislinger Ängern
Stand: 03.09.2026, 07:00 Uhr
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Der Rennverein Erding veranstaltet am 5. September 14 Pferderennen in den Geislinger Ängern. Der mehrmalige C-Bahn-Champion Martin Geineder tritt diesmal nicht an.
Erding – Es wird zwar nicht das englische Ascot sein, aber interessante Hüte gibt es in den Geislinger Ängern auch. Vor allem aber stehen 14 spannende Pferderennen auf dem Programm, die der Rennverein am Samstag, 5. September, auf dem Gelände südöstlich des Gerd-Vogt-Sportparks veranstaltet. Beginn ist um 13 Uhr, Einlass ab 11.30 Uhr. Der Eintritt beträgt für alle ab 16 Jahren fünf Euro. Es ist die 34. Auflage dieser Veranstaltung, die der Rennverein im Rahmen des Herbstfestes veranstaltet. Seit 2022 bietet die neue Fläche in den Geislinger Ängern den Rahmen. Dort wird wieder eine professionelle C-Bahn erstellt.
Am Dienstag war Meldeschluss, nun kann Vorsitzender Josef Ehrenthaler Details nennen: „Wir haben bei den Freizeitreitern 40 Pferde und bei den Trabrennen 18 Traber.“ Die Zuschauer dürfen sich auf drei Ponyrennen freuen. Es gibt aber auch Haflinger- und Fjordrennen, ein Rennen für schwere Pferde und Kaltblüter sowie zwei Galopprennen für Pferde aller Rassen. Sehr beliebt beim Publikum sei auch das Mini-Traberfahren, „bei dem der Reit- und Trabfahrnachwuchs in Sulkys hinter die Ponys steigt“, so Ehrenthaler.
Bei den Trabern sei der Rennstall Geineder wieder stark vertreten, allerdings ohne den mehrmaligen C-Bahn-Champion Martin Geineder. „Somit werden die Rennen sicherlich eng und spannend verlaufen“, ist sich Ehrenthaler sicher. Allerdings hatte Martin Geineder im Vorjahr beim Großen Preis der Stadt Erding nur den zweiten Platz erreicht, weil er im Schlussspurt mit Gri Medici gegen seine Frau Romina und MS Jungle verloren hatte.
Ebenfalls mit Spannung erwartet wird das Vereinsfahren. „Hier gehen erstmals die Mitglieder Theresa Schreder, Quirin Brandhuber, Moritz Schmidbauer und David Maier an den Start“, so Ehrenthaler. „Sie haben in den vergangenen Monaten und Wochen fleißig beim Berufsfahrer Andreas Geineder trainiert.“
Preisgelder im Wert von insgesamt mehreren tausend Euro und Sachpreise gibt es natürlich ebenfalls. Das mit 1000 Euro am höchsten dotierte Rennen ist der Große Preis der Stadt Erding, der Endlauf der Traber.
Was ist heuer neu? Ehrenthaler: „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir mit dem offenen Trabfahren, in dem die Pferde starten, die im Vereinsfahren zur Verfügung gestellt werden, und dem Vereinsfahren zwei zusätzliche Trabrennen.“ Er schwärmt von einem „noch nie dagewesenen Programm-Umfang“. Vergangenes Jahr waren es zwölf Rennen.
Ein Klassiker ist längst auch die von Vroni Brenninger organisierte Hutprämierung. Im vergangenen Jahr durften sich die Zuschauer über 25 Kreationen freuen, staunen und wundern.
Für das leibliche Wohl wird durch den Betrieb eines Schankwagens und eines Kaffeezeltes, das der Rennverein selbst betreibt, gesorgt.