2. Fußball-Bundesliga: Gelockertes Energie-Team will «Sensation der Sensationen»

Quelle: dpa Baden-Württemberg 11. September 2026, 14:20 Uhr

2. Fußball-Bundesliga: Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus will nun auch in Karlsruhe punkten. (Archivbild)
Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus will nun auch in Karlsruhe punkten. (Archivbild) © Frank Hammerschmidt/​dpa

Aufsteiger Energie Cottbus will nach der berauschenden Aufholjagd in Wolfsburg seine Spielweise in der neuen Liga weiter optimieren. «Wir haben uns in den Spielen so viele Möglichkeiten erarbeitet, werden aber nur auf die zwölf Gegentore angesprochen. Das ist lächerlich», sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky)

Der energiegeladene Trainer zählt dabei die offensiven Qualitäten des Aufsteigers auf, der gegen Augsburg - ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga - mehr Torabschlüsse aufwies: «Der Sieger muss Energie heißen ebenso wie gegen Fürth.» Doch sowohl im Pokal als auch in der Liga hagelte es aber Niederlagen gegen die beiden süddeutschen Vereine.

Wollitz hofft auf schärferen Fokus seiner Spieler

Im Duell bei Badenern hofft der 61-Jährige darauf, dass sich die Zahl der individuellen Fehler innerhalb der Mannschaft minimiere, aus denen zumeist Gegentore entstanden. Wollitz will deshalb den Fokus seiner Spieler schärfen und unter der Woche den Profis «eine andere Konzentration und ein anderes Spannungsfeld» aufbauen. Dabei hätte der frühere Profi gedacht, dass seine Spieler den Prozess eher abgeschlossen hätten.

Dabei hat der Trainer bereits in Wolfsburg ein neues Spannungsfeld seines Teams gesehen. Nach dem Ende des Transferfensters, bei dem Energie mit dem jungen Dmytro Bogdanov von Union Berlin lediglich eine Neuverpflichtung getätigt hatte, sei bei einigen Spielern die Selbstsicherheit gestiegen. 

Mannschaftsgefüge als ausschlaggebender Punkt

Man habe eine «andere Lockerheit gespürt, was nachvollziehbar» sei, sagte Wollitz über die bisher ausgebliebene neue Konkurrenz, «das Mannschaftsgefüge war in den letzten Jahren ein ausschlaggebender Punkt für unseren Erfolg, der nicht durch Aktionismus zerstört werden darf».

Doch natürlich muss das Mannschaftsgefüge auch für die nötigen Ergebnisse sorgen, was Wollitz mit einem Superlativ adeln würde: «Wenn wir nach 34 Spieltagen über dem Strich stehen, ist das die Sensation der Sensationen.»

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