3. Liga: Wo steht der 1. FC Saarbrücken in Sachen Dauerkartenpreise?

3. Liga Wo steht der 1. FC Saarbrücken in Sachen Dauerkartenpreise?

Das Portal „Liga 3 Online“ hat die Dauerkartenpreise für die Saison 2026/2027 verglichen. Die große Überraschung: im Liga-Schnitt werden die Tickets günstiger. Wo steht der FCS im Ranking?

03.08.2026 , 08:05 Uhr

 Der Ludwigspark wird auch im kommenden Jahr voraussichtlich gut gefüllt sein. Die Dauerkartenpreise im Saarland sind vergleichsweise moderat.

Der Ludwigspark wird auch im kommenden Jahr voraussichtlich gut gefüllt sein. Die Dauerkartenpreise im Saarland sind vergleichsweise moderat.

Foto: IMAGO/SNS UG/IMAGO/Stefan Ding

Der teuerste Drittligist kommt aus Nordrhein-Westfalen, der der günstigste aus Bayern. Eine Erhebung des Portals „Liga 3 Online“ hat die einzelnen Dauerkarten-Kategorien in der dritten Liga untersucht und kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Ein Aufsteiger ist unter den Top 3, Last-Minute-Absteiger Fortuna Düsseldorf ist weit entfernt von einer Treppchenplatzierung und im Kölner Raum lässt sich günstig Profifußball schauen. Wo liegt eigentlich der 1. FC Saarbrücken im Ranking?

Die dritte Liga wird insgesamt günstiger

Weder nach oben, noch nach unten geht viel. Der 1. FC Saarbrücken liegt knapp unter dem Liga-Schnitt, wenn es um die Dauerkartenpreise zur Saison 2026/27 geht.

Wer sich für die neue Drittliga-Saison eine Dauerkarte sichern möchte, zahlt je nach Verein sehr unterschiedliche Beträge. Eine Auswertung von liga3-online.de zeigt: Der Liga-Schnitt liegt bei 326,57 Euro – und damit rund acht Euro unter dem Vorjahresniveau.

Der 1. FC Saarbrücken belegt im Liga-Vergleich einen geteilten 11. Platz mit einem Durchschnittspreis von 311,25 Euro. Damit liegt der FCS moderat unter dem Liga-Mittel und bietet seinen Fans ein vergleichsweise faires Angebot – ohne zu den günstigsten Klubs zu gehören.

Preußen Münster vorne, FC Ingolstadt hinten im Ranking

Die teuersten Dauerkarten verkauft der SC Preußen Münster: Im Schnitt werden dort 425,50 Euro fällig. Besonders die Stehplatzkarte schlägt mit 264 Euro zu Buche – die teuerste der gesamten Liga. Enthalten ist dabei ein sogenannter „Kurventaler“, ein Solidaritätsbeitrag zur werbefreien Fankurve, der laut Verein gemeinsam mit Fanvertretern entwickelt wurde.

Auf Platz zwei folgt Rot-Weiss Essen (392 Euro, +24 Euro gegenüber Vorjahr), dahinter SV Meppen als Aufsteiger (365,50 Euro). Fortuna Düsseldorf verkauft mit 650 Euro die teuerste Sitzplatz-Dauerkarte der Liga, landet beim durchschnittlichen Dauerkartenpreis von 341,25 Euro aber auf dem siebten Platz insgesamt im Ranking.

Am günstigsten kommt man beim FC Ingolstadt weg: Dort kostet eine Dauerkarte im Schnitt nur 225 Euro – der niedrigste Wert der gesamten Liga. Die günstigste Stehplatzkarte (150 Euro) und die günstigste Sitzplatzkarte (175 Euro, mit Sichtbehinderungen) gibt es ebenfalls beim FCI.

Warum ist der Durchschnittspreis für Dauerkarten gesunken?

Preise kannten in den vergangenen Jahren vor allem einen Weg: nach oben. Wie lässt sich der leicht gesunkene Durchschnittspreis erklären? Die Autoren von „Liga 3 Online“ führen dies vor allem auf die veränderte Liga-Zusammensetzung zurück: Mit 1860 München und Erzgebirge Aue sind zwei Klubs mit überdurchschnittlich teuren Karten abgestiegen.

Die neu hinzugekommenen Vereine bringen günstigere Preisstrukturen mit, was den Gesamtschnitt nach unten zieht. Stehplätze wurden im Liga-Schnitt acht Euro günstiger, Sitzplätze stiegen leicht um drei Euro. (lwg)

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