42 Teams stürzen sich beim Schweinetrogrennen in Malsfeld aufs Wasser

Stand: 17.08.2026, 14:00 Uhr

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Schweinetrogrennen Malsfeld

Muskelkraft war gefragt: Die Teilnehmer des ersten Malsfelder Schweinetrogrennens hatten keine Hilfsmittel, um die Tröge vorwärts zu bewegen. © Timo Feuring

Bei 36 Grad paddelten 84 Teilnehmer in Schweinetrögen die Fulda hinunter. Besonders beliebt bei den Zuschauern: die gekenterten Boote.

Malsfeld – Bei rund 36 Grad und praller Sonne wagten sich am Samstag insgesamt 84 Teilnehmer aus Malsfeld und Umgebung beim ersten Malsfelder Schweinetrogrennen aufs Wasser. Alle 42 Zweierteams versammelten sich am Malsfelder Bootsanleger. Im direkten Duell begaben sich stets zwei Teams in die Schweinetröge auf der Fulda. Los ging es mit dem Startsignal und hektischem Paddeln, bis die Teams nach einigen Minuten auf der Fulda, das Ziel auf Höhe der Kläranlage erreichten. Geprägt wurde die Veranstaltung jedoch vor allem durch lustige Kostüme, fröhliche Stimmung und extrem warmes Wetter.

Schweinetrogrennen Malsfeld Links Max Hintner, Rechts Johannes Töpfer

Hatten viel Spaß: Max Hintner und Johannes Töpfer würden jederzeit wieder am Schweinetrogrennen teilnehmen. © Timo Feuring

Bereits vor dem Rennen stieg bei vielen Teilnehmern die Vorfreude. „Wir haben den Flyer gesehen und waren direkt begeistert. Jetzt, wo es losgeht, ist die Freude groß“, sagten Alex und Paul.

Nach Ende des Rennens zeigten sich fast alle Teilnehmenden zufrieden. Finn aus dem Team „Biermatrosen“ würde wieder mitmachen. Die Fahrt habe Spaß gemacht, sei aber zum Ende hin auch sehr anstrengend gewesen. „Am wichtigsten ist eine gute Gewichtsverlagerung, sonst kentert das Boot“, sagte der Malsfelder. Ebenso zufrieden zeigte sich Lukas Mattern. „Das Rennen war lustig, am besten ist aber definitiv, dass es mal eine etwas andere Veranstaltung ist.“

Kurz vor Ende der Veranstaltung gingen noch Johannes Töpfer und Max Hintner an den Start. Auch sie würden bei einer weiteren Veranstaltung wieder mitmachen. Die Teilnahme habe ihnen große Freude bereitet. Die beiden hoben besonders die gute Stimmung bei den Zuschauern hervor.

Unter den Zuschauern war auch Fynn Hansen. Er würde mit dem richtigen Teammitglied, beim nächsten Mal auch teilnehmen. Sein Höhepunkt des Tages waren, wie bei vielen anderen Besuchern auch, die gekenterten Tröge.

Die Besucher des Schweinetrogrennens bekamen neben dem Rennen auch weitere Aktivitäten geboten. Neben Essen und Getränken, gab es Bogenschießen und Glitzertattoos sowie eine Hüpfburg. Diejenigen, die sich abkühlen wollten, konnten direkt neben der Strecke auch mal die Füße ins Wasser halten.

Eine besondere Rolle spielten die Helfer der DLRG. Den ganzen Tag sorgten sie für einen sicheren Ablauf auf und neben dem Wasser. „Die Idee für das Schweinetrogrennen kommt aus der Schwalm“, verriet Organisator Falk Landesfeind. Dort gäbe es das Rennen schon seit mehreren Jahren.