Tödliche Unfälle auf der A1: Was jetzt Autofahrer wissen müssen

Im Norden

A1 in Richtung Hamburg nach Unfällen wieder frei – ein Toter und ein Verletzter

Mehrere Fahrzeuge sind auf der A1 südlich von Bremen kollidiert.
NWM-TV/dpa

Fünf Fahrzeuge krachten ineinander – dann verunglückte auch noch ein Viehtransport. Ein Mensch starb. Inzwischen ist die A1 wieder freigegeben. 

Nach zwei schweren Auffahrunfällen mit einem Toten und Verletzten war ein Teil der A1 in Fahrtrichtung Hamburg seit Dienstagnachmittag gesperrt. Am Abend wurde die Vollsperrung zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum aufgehoben, wie die Polizei mitteilte. 

Auf der Strecke war es kurz hintereinander zu zwei schweren Unfällen am Ende von Staus gekommen. Beim ersten Auffahrunfall kam ein Autofahrer ums Leben. Der zweite Unfall ereignete sich wenig später wegen des dadurch entstandenen Staus. 

Autofahrer stirbt

Anzeige

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei übersah ein 33 Jahre alter Sattelzugfahrer zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum ein Stauende und fuhr nahezu ungebremst auf ein Auto auf. Dieses wurde auf einen Lastwagen mit Anhänger geschoben. Der Autofahrer, dessen Identität noch unklar war, wurde in seinem Wagen eingeklemmt und starb.

Der Anhänger des Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen, Lastwagen und Anhänger blieben quer auf der Fahrbahn liegen. Zudem kollidierte der Lastwagen noch mit dem Auto eines 32‑Jährigen. Er wurde leicht verletzt, ebenso der 33-jährige Unfallverursacher.

Anzeige

Tiertransporter-Fahrer übersieht ebenfalls Stauende

Etwa anderthalb Stunden später kam es infolge des entstandenen weiteren Staus zu einem zweiten Unfall: Zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr übersah der Fahrer eines Tiertransporters das Stauende - und fuhr auf einen bremsenden Transporter auf. 

Anzeige

Dabei wurde der Transporter auf einen weiteren Sattelzug geschoben, dann prallte er gegen die Mittelschutzplanke. Der Tiertransporter kippte um und blockierte die Fahrbahn in Richtung Hamburg. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Die Tiere wurden umgeladen, zwei Rinder starben jedoch an der Unfallstelle. 

Der durch den Unfall entstandene Schaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Die Bergung gestaltete sich wegen einer Baustelle schwierig. (dpa)