Ex-St. Paulianer jubelt doppelt – anderer stürzt ab
FC St. Pauli
Afolayan feiert, Prügel für Irvine – und ein Ex-St. Paulianer stürzt ab
Unterschiedlich verlief das Wochenende für Ex-St. Paulianer. Während Dapo Afolayan feierte, verlor Jackson Irvine krachend. Bitte läuft es für Danel Sinani.
Der Wunsch nach Veränderung war bei ihm größer als der Glaube daran, an alter Wirkungsstätte noch einmal durchstarten zu können. Also entschloss sich Danel Sinani, dem FC St. Pauli nach auslaufendem Vertrag im vergangenen Sommer den Rücken zu kehren. Die Suche nach einem neuen Klub beförderte einen großen Namen zutage – doch nach den ersten Saisonwochen sieht es nicht so aus, als hätte der Luxemburger Glück und Erfolg gehabt bei seiner Wahl.
Es zog ihn, das ist hinlänglich bekannt, zu Sampdoria Genua. Ein Traditionsklub im fußballbegeisterten Italien, allerdings mit den schönsten Zeiten hinter sich. Aktuell ist der Meister des Jahres 1991 Zweitligist, und das nicht wirklich glorreich. Sinani war anfangs unumstrittener Startelfspieler, doch weil bislang noch kein einziger Sieg gelang, nahm er beim Gastspiel in Mantova auf der Bank Platz. Brachte auch nichts, 0:2 hieß es am Ende. Sinani kam nach 72 Minuten auf den Platz, da stand das Endergebnis schon fest. Selbiges hatte zur Folge, dass Sinani und Sampdoria auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt sind.
Ex-Kiezkicker James Sands in New York eine feste Größe
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Deutlich besser kommen andere Ex-Kiezkicker bei ihren neuen Arbeitgebern klar. Wobei: Bei James Sands passt die Formulierung nicht wirklich, schließlich ist New York City FC im Grunde sein Heimatklub. Und bei dem ist der 26-Jährige unangefochtener Stammspieler und ob seiner Flexibilität geschätzt. Beim 2:0 bei Real Salt Lake hatte Sands, zuvor im defensiven Mittelfeld eingesetzt, als Innenverteidiger agiert.
Weniger variabel positionsbedingt, aber nicht minder wichtig ist Torhüter Nikola Vasilj in Saudi-Arabien. Im Heimspiel gegen den Abha Klub blieb der bosnische Nationaltorhüter einmal mehr ohne Gegentreffer. Weil aber die eigene Offensive um Ex-Liverpool-Stürmer Darwin Núñez auch nichts Zählbares zustande bekam, blieb es bei einem torlosen Remis für den Tabellenachten.
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St. Paulis Aufstiegsheld Dapo Afolayan schnürt einen Doppelpack
Mächtig Grund zu feiern hatte derweil ein anderer ehemaliger St. Paulianer. Oladapo Afolyan hatte sich in der Sommervorbereitung in die Startelf bei den Blackburn Rovers gespielt, stand immer bei Anpfiff auf dem Platz. Was bis zum vergangenen Wochenende gefehlt hat, war ein Tor, doch das ist seit dem 3:1 gegen den FC Millwall überholt. Afolayan knipste nicht nur zum 1:0 (41.), sondern erzielte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich auch den zweiten Treffer (58.).
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Böse Klatsche für St. Paulis ehemaligen Kapitän Jackson Irvine
Derbe verprügelt wurde hingegen Jackson Irvine mit Cerezo Osaka. Bei Sanfrecce Hiroshima war der Australier mit seinem neuen Team komplett chancenlos, es setzte eine böse 1:6‑Klatsche. Irvine spielte durch, konnte das Desaster aber nicht verhindern. Osaka rangiert aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz der J1-League.