„Verletzungsgefahr ist groß“: Adi Hütter warnt nach Testspielsieg bei drei angeschlagenen Profis

Aseko, Collins und Otavio: Eintracht-Trainer Hütter gibt Personalupdate

Stand: 08.08.2026, 18:37 Uhr

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Eintracht Frankfurt hat gegen Hull City getestet. Trainer Adi Hütter hat dabei bewusst auf ein Trio für die Defensive verzichtet.

Frankfurt – Bei Testspielen ist der Blick auf den Aufstellungsbogen zumeist spannender als der auf das Endergebnis. Eintracht Frankfurt hat gegen Hull City am Samstagnachmittag bei über 30 Grad zweimal 60 Minuten gespielt und einen 2:0-Sieg eingefahren. Neben den bereits aussortierten Noel Futkeu und Ellyes Skhiri fehlten mit Noel Aseko, Nnamdi Collins und Otavio drei Akteure für die Defensive.

Eintracht-Trainer Adi Hütter ist gefordert

Eintracht-Trainer Adi Hütter ist gefordert © Florian Wiegand

Trainer Adi Hütter klärte nach Abpfiff auf Nachfrage von Absolut Eintracht auf: „Bei Nnamdi ist es so, dass wir in den kommenden Tagen gute Lösungen für seinen Einstieg finden wollen. Er hatte noch ein paar Probleme.“ Collins kam aus einer langen Verletzung, Vorsicht ist daher geboten. Aseko hingegen werde nach seinen Knieproblemen behutsam aufgebaut: „Es darf noch nicht zu intensiv für sein Knie sein. Er sollte in der kommenden Woche am Training teilnehmen.“

Wirkt Eintracht-Neuzugang Aseko gegen den FSV Frankfurt mit?

Im nächsten Testspiel gegen den FSV Frankfurt am kommenden Mittwoch dürfte der vom FC Bayern München gekommene Mittelfeldspieler erstmals mitwirken. Anders ist die Sache bei Otavio gelagert. Der Brasilianer kam erst vor acht Tagen aus Portugal in Frankfurt an. Hütter wurde deutlich: „Otavio ist physisch noch nicht in der Verfassung, die ich mir vorstelle.“

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Der 20 Jahre alte Innenverteidiger wird also noch Zeit benötigen. „Die Verletzungsgefahr ist groß, wenn ein Spieler nicht auf Topniveau ist.“ Hütter will keinen Akteur in dieser Phase der Vorbereitung verheizen oder wegen einer muskulären Problematik langfristig verlieren. Auch deshalb wird genau darauf geachtet, wer wann zum Einsatz kommen kann. Es bleiben also noch viele Fragezeichen.

Bis zum Saisonstart bleibt der Eintracht-Trainer also auf einen sukzessiven Kaderaufbau angewiesen. Aseko und Collins könnten in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen, bei dem talentierten Neuzugang Otavio wird sich die individuelle Aufbauarbeit voraussichtlich noch etwas länger hinziehen.