Keine Verschnaufpause für die Bayern-Stars: Kompany zieht auch in Asien die Zügel an
Auch auf der Marketingtour: Kompany zieht beim FC Bayern die Zügel an
Stand: 04.08.2026, 18:48 Uhr
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Der Bayern-Tross befindet sich derzeit auf der Asientour. Im Training herrscht trotz klimatischer Herausforderungen schon jetzt eine hohe Intensität.
Jeju Island – Kaum Zeit zum Durchatmen: Auch während der Marketingreise nach Korea müssen die Stars des FC Bayern abliefern – schließlich fordert Trainer Vincent Kompany selbst bei tropischen Temperaturen auf der Insel Jeju Höchstleistungen von seinen Profis. Die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ist bereits im vollen Gange.

Dabei geht der Coach selbst als Workaholic voran: Nachdem die Profis am Sonntag nach dem elfeinhalbstündigen Nachtflug in Korea ankamen, bat Kompany sie nachmittags direkt zum Training – und schaute sich danach die Partie zwischen Jeju und Ligakonkurrent Incheon (3:3) an. „Es ging mir beim Spiel von Jeju gestern nicht um die taktische Seite. Es ging darum, dass wir in einem anderen Land sind. Die meisten Ligen habe ich in Europa beobachtet – ich finde es interessant, Teams zu sehen, die eine ganz andere Umgebung haben als wir“, erklärte der Trainer im Anschluss.
FC Bayern: Kompany heizt Konkurrenzkampf an
Dazu nutzt er seine Erfahrung als Ex-Spieler, um alle Profis im Kader mitzunehmen. Über Minjae Kim, der vergangene Saison in eine Reservistenrolle gerückt ist und auch in die kommende Saison als Innenverteidiger Nummer drei geht, sagte Kompany: „Wir sprechen über Wettkampf, das mag ich und das habe ich selbst erlebt. Ich war in der Rolle von Minjae, von Upamecano und von Tah bei Man City als Verteidiger“, so der Belgier.
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„Das Wichtige ist, dass man sich auf dem Feld beweist. Ich muss Minjae ein Kompliment machen: wie er sich präsentiert – und dass er nicht redet. Er ist in jeder Situation mit der richtigen Antwort da.“ Doch Kompany wäre nicht Kompany, wenn er diese lobenden Worte nicht gleich auch noch für einen Appell an den Rest seines Kaders nutzte: „Für mich ist es wichtig zu sehen, dass er leistet, was er tut. Und entsprechend müssen die anderen auch Leistungen bringen. Das will ich auf jeder Position haben, und nicht nur in der Innenverteidigung!“
Wie ernst er diese Worte meint, zeigte sich direkt nach der Einheit am Sonntag: Kompany nahm sich sogar für Reservist Arijon Ibrahimovic noch Zeit für ein Einzeltraining – danach musste er dann aber los zum Spiel.