Aufholjagd ohne Happy End: Hammer Eisbären unterliegen Hannover Scorpions im „Eishockey-Krimi“

Stand: 23.10.2026, 22:32 Uhr

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Hammer Eisbären - Herforder Ice Dragons, Samuel Dotter

Verpasste den Ausgleich: Samuel Dotter. © Frank Bruse

Die Hammer Eisbären verlieren bei den Hannover Scorpions mit 2:3. Nach einem 0:3-Rückstand rappelt sich der Eishockey-Oberligist schnell auf und verpasst im letzten Drittel den Ausgleichstreffer.

Hannover – Wieder eine ansprechende Leistung, aber wieder keine Punkte: Die Hammer Eisbären haben am Freitagabend erneut gezeigt, dass sie mit den Spitzenteams der Eishockey-Oberliga Nord mithalten können. Doch nach der 1:3-Niederlage beim Tabellenführer Tilburg Trappers musste sich die Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski auch beim ersten Verfolger der Niederländer, den Hannover Scorpions, vor 1248 Zuschauern mit 2:3 (0:0, 2:3, 0:0) geschlagen geben. „Das war ein echter Eishockey-Krimi und ein sehr gutes Auswärtsspiel von uns. Wir hätten etwas verdient gehabt“, befand Martin Köchling, Mitglied im Eisbären-Management.

Hammer Eisbären unterliegen Hannover Scorpions im „Eishockey-Krimi“

Die Gäste, die mit Devid Kulpinau, der zuletzt für die U20 der Kölner Haie aktiv war, einen Probespieler im Aufgebot hatten, fanden gut in die Partie. Das Team erarbeitete sich mehrere vielversprechende Chancen. Was aber fehlte, war die Belohnung in Form des Führungstreffers, den Christian Schiling, Linus Wernerson Libäck und Kapitän Dominik Lascheit auf dem Schläger hatten. „Das 1:0 für uns wäre nicht ganz unverdient gewesen“, resümierte Köchling nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt fiel das 1:0 schnell – aus Eisbären-Sicht allerdings auf der falschen Seite. Justin Kirsch erzielte in der 22. Minute mit seinem 12. Saisontor die Führung für den Vorjahres-Halbfinalisten, der anschließend per Doppelschlag binnen 43 Sekunden auf 3:0 erhöhte (29.). Colin Smith und Dane Montgomery sorgten für lange Gesichter bei den Gästen. „Aber dann ging ein kleiner Ruck durch die Eisbären-Mannschaft“, freute sich Köchling über das 3:1 durch Christopher Ishmael, der in Überzahl erfolgreich war (32.). Danach fälschte Pontus Wernerson Libäck einen Abschluss von Mantas Stankius zum 3:2 ab (36.).

Heimspiel gegen Neuwied

Samuel Dotter ließ im letzten Drittel die Chance zum 3:3 liegen. Am Sonntag treffen die Eisbären zu Hause auf den EHC Neuwied (18.30 Uhr).