Aufsteiger Lustenau fährt ersten Sieg ein: "Bin einfach nur geflasht ob der Leistung"

Bundesliga

Aufsteiger Lustenau fährt ersten Sieg ein: "Bin einfach nur geflasht ob der Leistung"

Die Vorarlberger feiern einen 2:1-Heimsieg gegen den WAC, der die erste Niederlage der Saison kassiert

Ein Fußballspieler in grünem Trikot des SC Austria Lustenau springt mit gestrecktem Bein in die Luft während eines Spiels. Im Hintergrund sind Zuschauer auf einer Tribüne zu sehen.
Eiskalt vor dem Tor, artistisch beim Jubel: Antonio Verinac erzielte einen Doppelpack.

Lustenau – Aufsteiger Austria Lustenau hat den ersten Sieg in dieser Saison der Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Vorarlberger besiegten am Samstag in der dritten Runde den WAC vor allem dank Antonio Verinac mit 2:1 (2:1). Der 21-jährige Stürmer legte mit einem Doppelpack (23., 32.) den Grundstein zum Heimerfolg, mit dem die Lustenauer nach Punkten zum WAC aufschlossen. Das vierte Saisontor von Giacomo Vrioni (45.+4) war für die Wolfsberger zu wenig.

Lustenau-Trainer Markus Mader nahm im Vergleich zu den bisherigen zwei Spielen vier Umstellungen vor und brachte mit Verinac einen neuen Mittelstürmer. Der von St. Gallen ausgeliehene Deutsch-Kroate erwies sich bei seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga als Goldgriff. Die erste Chance der Heimischen, ein Schuss von Dominik Weixelbraun, konnte Verteidiger Raffael Behounek vor der Linie klären (22.).

Verinac-Doppelpack

Eine Minute später zappelte der Ball im Netz. Nach einem Fehler von Cheick Diabate vollendete Verinac nach einer Weixelbraun-Hereingabe und durfte nach minutenlangem VAR-Check wegen möglichem Abseits mit Verspätung auch jubeln. Torhüter Lukas Gütlbauer, nach dem Abgang von Nikolas Polster die neue Nummer eins beim WAC, war chancenlos. In der 32. Minute war der bullige Stürmer wieder zur Stelle und staubte nach einem Stangenschuss von Seydou Diarra ab.

Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball während eines Spiels der österreichischen Bundesliga zwischen SC Austria Lustenau und RZ Pellets WAC am 15. August 2026. Ein Spieler in grün (Lustenau) und ein Spieler in weiß (WAC) sind in einer intensiven Aktion auf dem Spielfeld. Im Hintergrund sind weitere Spieler und Zuschauer zu sehen.
Für den WAC gab's den Umfaller im Ländle.

In der Nachspielzeit hätte die Austria den Vorsprung aber fast noch aus der Hand gegeben. Nach Idealpass von Donis Avdijaj verkürzte Vrioni mit seinem vierten Saisontreffer. Und beinahe hätte es auch noch die große Chance auf den Ausgleich gegeben, Schiedsrichter Jakob Semler nahm eine Elfmeterentscheidung nach VAR-Überprüfung wegen Abseits aber zurück.

WAC-Trainer Thomas Silberberger reagierte in der Pause mit einem Dreifachtausch, der eingewechselte Philipp Verhounig traf kurz nach Wiederbeginn die Stange (48.) und verfehlte in guter Position zweimal das Ziel (64., 77.). Den Fans wurde in Halbzeit zwei ein abwechslungsreiches Match geboten, in dem für Lustenau auch Fabian Gmeiner nur die Stange traf (61.) und Verinac knapp einen Triplepack verpasste (65.). Lustenau wurde immer wieder gefährlich, brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit und feierte im fünften Bundesliga-Heimspiel gegen den WAC erstmals einen Sieg. (APA, red, 15.8.2026)

Ein Fußballspieler in grün (SC Austria Lustenau) versucht, den Ball am Torwart in orange (RZ Pellets WAC) vorbeizuspielen. Szene aus einem Bundesligaspiel, mit leeren Tribünen im Hintergrund.
Lukas Gütlbauer ist nach dem Abgang von Nicolas Polster der Torhüter beim WAC.

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