Bahnübergang in München „gefühlt dauerhaft zu“ – Schließzeiten pro Stunde sorgen für Frust
Stand: 26.07.2026, 13:00 Uhr
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Die Schranke in der Brunhamstraße schließt seit der Umstellung auf Automatikbetrieb 48 Minuten pro Stunde. Auch Feuerwehr und Notärzte müssen warten – was lebensbedrohlich werden kann.
Aubing-Lochhausen-Langwied – Die Situation am Bahnübergang Neuaubing ist seit Jahren ein Ärgernis: Überlange Schließzeiten, Dauerstau in der Brunhamstraße, Rückstau in die Limes- und Bodenseestraße – und keine Besserung in Sicht. Ein halbes Dutzend Anträge zu dem Thema wurden auf der Bürgerversammlung für Aubing-Lochhausen-Langwied gestellt. Und allesamt mit großer Mehrheit beschlossen.

Ärger wegen Bahnübergang in München-Neuaubing: „Schranke ist gefühlt dauerhaft zu“
Die Bewohner südlich des Bahnübergangs fühlen sich „regelrecht von der Umwelt abgeschnitten“, berichtet ein Antragsteller. Das könne unter Umständen sogar lebensbedrohlich werden, denn nicht nur Autos und Laster müssen an der Schranke warten – auch Rettungsfahrzeuge, Polizei und Feuerwehr. In akuten Notsituationen wie etwa bei einem Herzinfarkt zähle aber jede Minute, so der Anwohner.
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Er fordert, dass die Schließzeiten der Schranke von derzeit 48 Minuten pro Stunde deutlich reduziert werden. Seit der Umstellung von Handbetrieb auf automatische Schließung sei die Schranke nun gefühlt dauerhaft zu. „Ein Zustand, der sich umgehend ändern muss.“
Stadt München bietet Ortstermin an – Forderung nach neuer Verkehrsführung kommt auch auf
Eine Sprecherin des Mobililitätsreferates (MOR) bot spontan an, sich mit allen Beteiligten – Baureferat, Kommunalreferat, Bahn, Bezirksausschuss und Polizei – möglichst bald zu einem Ortstermin zu treffen und Abhilfe zu schaffen. Die rund 350 anwesenden Bürger quittierten dies mit großem Applaus.

Langfristig solle die Straßenführung am Bahnübergang überdacht werden, fordert ein weiterer Antragsteller. Die Brunhamstraße solle um den Bahnübergang herumgeführt werden und die Bodenseestraße durchgehend zweispurig bleiben. Es mache keinen Sinn, sie ausgerechnet am Übergang zu einem Flaschenhals verengen. Der Antrag fand ebenfalls eine große Mehrheit.