Basketball-WM: Deutsche Basketballerinnen verlieren Spiel um Platz drei bei Heim-WM

Das deutsche Team hat bei der Basketball-WM in Berlin Bronze verpasst. Im Spiel um Platz drei verloren die Basketballerinnen gegen die Favoritinnen aus Spanien.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, SID,

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Aktualisiert am 13. September 2026, 19:35 Uhr

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Handball-EM Deutschland Spanien Berlin K.o.-Runde
Die Deutsche Emma Eichmeyer im Einsatz gegen die Spanierin María Conde © Maryam Majd/​Reuters

Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin das Spiel um Bronze gegen Spanien verloren und ihr Medaillenziel verpasst. Das letzte Turnierspiel endete mit 58:81 (36:40). Schon im Auftaktspiel hatten die Deutschen gegen die Spanierinnen verloren.

Bei Spanien ragte Iyana Martin mit 22 Punkten heraus. Nyara Sabally und Alexis Peterson überzeugten mit jeweils 13 Punkten für das deutsche Team. Zu einem Erfolg wie gegen Europameister Belgien im Viertelfinale reichte es jedoch nicht – das Team von Bundestrainer Olaf Lange verpasste den erneuten Überraschungscoup zum Turnierabschluss. Zu den 12.650 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ausverkauften Uber-Arena gehörten auch Dirk Nowitzki und Dennis Schröder.

DBB-Präsident spricht von »herausragendem Erfolg«

»Ich hätte dem Team eine Medaille gegönnt, ich glaube, das hätten wir uns verdient«, sagte die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich nach dem Spiel. Die Erfahrung und den Schmerz müsse das Team nun mitnehmen und »in Aggression und Motivation umwandeln« für das nächste große Turnier. »Ehrlich gesagt tut es gerade einfach nur weh«, sagte Fiebich, die in Nordamerika in der WNBA spielt.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolgte das Spiel. »Diese Stimmung wünsche ich mir fürs ganze Land, ich wünsche sie mir vor allem für die deutsche Olympia-Bewerbung«, sagte der Kanzler. Ex-NBA-Profi Nowitzki sprach von einem »Sommermärchen« in Berlin. Die Wertschätzung sei größer geworden, für Frauen und Männer – »das sieht man«.

Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB), lobte die deutschen Basketballerinnen. »Diese Mannschaft verlässt die Weltmeisterschaft ohne Medaille, aber ganz sicher nicht mit leeren Händen«, sagte Weiss. Platz vier bei einer WM sei ein »herausragender Erfolg«.

Bestes WM-Ergebnis der Geschichte für eine DBB-Frauen-Auswahl

Das Erreichen des Halbfinales gegen Frankreich ist das beste WM-Ergebnis der Geschichte für eine Frauen-Auswahl des DBB. Bei der bislang einzigen Teilnahme 1998 waren die Deutschen am Ende auf Platz elf gelandet.

Die zehn Tage Frauen-Basketball in der Hauptstadt wird der DBB auch ohne Medaille als großen Erfolg werten. Insgesamt kamen rund 230.000 Menschen zu den Spielen in der Arena am Ostbahnhof sowie der Max-Schmeling-Halle.