Basketball-WM Frauen: Deutsche Basketballerinnen schlagen Japan
Nach der hohen Auftaktniederlage gegen Spanien holen die deutschen Basketballerinnen bei der WM in Berlin ihren ersten Sieg. Gegen Japan gewinnt das Team am Ende klar.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, SID,
iso
- September 2026, 20:17 Uhr
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Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-WM gegen Japan ihren ersten Sieg gefeiert. Einen Tag nach der deutlichen 53:83-Niederlage gegen Medaillenkandidat Spanien gewann das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin mit 74:58 (34:29). Im letzten Vorrundenspiel geht es nach einem freien Tag am Montag gegen Mali. Mit einem weiteren Sieg wäre Deutschland auf jeden Fall weiter.
Der Gruppenerste schafft es direkt ins Viertelfinale, der Zweite und Dritte spielen in den Play-ins um die letzten Startplätze für die Runde der besten Acht. Gegen Japan war Frieda Bühner mit 19 Punkten beste deutsche Werferin. Zudem trafen Nyara Sabally (18), Marie Gülich (11) und Emma Eichmeyer (10) vor 8.367 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle zweistellig.
Anders als am Tag zuvor gegen Spanien startete das deutsche Team mit viel Energie in die Partie. »Es war auch ein kleiner Wake-up-Call für uns«, sagte Kapitänin Gülich zur Niederlage gegen Spanien. »Regenerieren, essen, schlafen und dann voller Fokus auf Japan«, hatte Leonie Fiebich vor dem zweiten Spiel gesagt. Einen Rückschlag musste das Team allerdings verzeichnen: Aufbauspielerin Alexis Peterson fiel wegen eines Infekts aus und war direkt im Hotel geblieben.
Doch die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) zeigte dennoch eine deutlich bessere Leistung als beim WM-Auftakt. Das deutsche Team ging schnell mit 7:2 in Führung und fand so Vertrauen in die eigenen Aktionen. Zum Ende des ersten Viertels sorgten Sabally und Bühner mit drei verwandelten Dreipunktwürfen in Serie für Hochstimmung in der Max-Schmeling-Halle. Deutschland führte nach zehn Minuten mit 17 Punkten (28:11). Danach ließ der Schwung etwas nach, Japan verteidigte mit viel Einsatz.
In der Pause gelang es dem Bundestrainer, sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Deutschland setzte sich im dritten Viertel erneut zweistellig ab. Das DBB-Team ging so mit einer 19-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt, den Bühner mit einem verwandelten Dreier eröffnete. Danach geriet der so wichtige Erfolg nicht mehr in Gefahr.