Plötzlich Schlüssel statt Türcode: Was internationale Studierende in Aachen überrascht…
Für Sarang Nagpal ist in Aachen noch fast alles neu. Der 24-Jährige kommt aus Indien und will an der RWTH Computer Engineering studieren. Zum ersten Mal überhaupt ist er in Europa.
Ein bekanntes Gesicht zwischen vielen neuen
In den ersten Tagen begleitet ihn Tom Albrecht. Er ist sein Mentor im BeBuddy-Programm der RWTH und zeigt ihm, wo es günstiges Essen gibt, wie sie sich auf dem Campus zurechtfinden und welche Orte in Aachen wichtig sind. Für Sarang geht es dabei aber nicht nur um praktische Tipps. "Es ist wirklich gut, ein bekanntes Gesicht zu haben zwischen all den neuen Gesichtern, die man jeden Tag trifft", sagt er. Mit Tom könne er sich gut unterhalten - und er glaube, dass sich daraus gerade auch eine Freundschaft entwickle.
Das BeBuddy-Programm des International Office bringt neu eingeschriebene internationale Studierende mit erfahrenen RWTH-Studierenden zusammen. Die Buddys helfen in den ersten Wochen bei Fragen rund um Studium, Campus und Alltag in Aachen.
Internationale Studierende prägen Aachen
Tom Albrecht macht seinen Master im Bereich Umweltingenieurwesen und engagiert sich schon länger als Buddy. Besonders mag er die internationale Atmosphäre, die dadurch in Aachen entsteht. "Dann sieht man sehr unterschiedliche Leute und hört unterschiedliche Sprachen", erzählt er. Mit der Zeit beginne man sogar, manche Sprachen und Herkunftsländer am Klang zu erkennen.
Von Südkorea nach Aachen: Vieles funktioniert anders
Ein Buddy, der selbst einmal neu in Aachen war
An Minsoos Seite ist Benjamin Oyarzún aus Chile. Er kam selbst vor vier Jahren als internationaler Student nach Aachen und kennt die Unsicherheit der ersten Wochen. Besonders schwierig sei es für ihn damals gewesen, neue Freunde zu finden, erzählt Benjamin. Genau dabei möchte er Minsoo heute helfen, etwa indem er ihm zeigt, bei welchen Veranstaltungen der RWTH man andere Studierende kennenlernen kann.