Beliebtes Kroatien-Reiseziel: Diebe lauern beim Schwimmen – so schützen Urlauber ihr Gepäck
Stand: 27.07.2026, 21:15 Uhr
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Die Diebe schlagen am Strand zu: In Rijeka und Umgebung haben sie es auf Wertgegenstände von Touristen abgesehen. Mit einfachen Maßnahmen können sich Urlauber schützen.
Kvarner-Bucht – Einige Minuten Abkühlung im Meer – und schon sind das Handy oder die Geldbörse verschwunden. Da kann der entspannte Urlaub an den atemberaubenden Stränden in Kroatien schnell zum Albtraum werden: So passiert es aktuell häufiger in der Kvarner-Bucht bei Rijeka. Diebe nutzen die Momente aus, wenn die Taschen der Touristen unbeaufsichtigt sind. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich das Risiko aber verringern und man kann den Urlaub in vollen Zügen genießen.

Wie kroatien-nachrichten.de mitteilt, haben es die Diebe an den Stränden vorwiegend auf Rucksäcke und Taschen abgesehen, die die Eigentümer zurückgelassen haben: Oftmals warten sie den Moment ab, wenn die Urlauber ins Wasser gehen, wie es bei kosmo.at heißt. Am häufigsten entwenden sie die Gegenstände direkt vom Strand, aber auch aus Duschen oder aus Restaurants. Häufiges Diebesgut sind etwa Schmuck, Kameras, Laptops oder Bargeld.
Aktuell weniger Diebstähle als 2025: Weiterhin Wachsamkeit gefordert
Im Vergleich zum vorherigen Jahr ist laut kroatien-nachrichten.de die Zahl der registrierten Diebstähle zwar gesunken. Dennoch ist Wachsamkeit geboten: So gab es in diesem Juni vier gemeldete Diebstähle auf der Insel Krk, in Crikvenica und in Mali Lošinj. Das sind insgesamt 20 Prozent weniger als noch 2025. In den ersten beiden Juliwochen wurden dann bereits fünf Fälle gemeldet: von der Insel Krk, aus Rijeka und aus Opatija. Ein Rückgang von 28,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Jahr.
Falls die Polizei einen wertvollen Gegenstand oder ein wichtiges Dokument findet, wird es zunächst auf dem jeweiligen Polizeirevier aufbewahrt, wie die Kroatische Zentrale für Tourismus schreibt. Falls die Gegenstände ausländischen Staatsbürgern gehören, informiert die Polizei anschließend die zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung über den Fund. Oftmals können gestohlene Gegenstände nach einem Besuch der Polizeistation direkt wieder ihren Besitzern übergeben werden. Im vergangenen Jahr beschwerten sich übrigens viele Kroatien-Urlauber über die hohen Preise für eine Sonnenliege: In Dubrovnik kostete sie in einer Strandbar bis zu 120 Euro.
Drei Verhaltensregeln, um Diebstahl vorzubeugen
Die Polizei von Primorje-Gorski Kotar empfiehlt Urlaubern laut kroatien-nachrichten.de drei Verhaltensregeln für ihren Strandaufenthalt: Zuerst sollten Wertgegenstände an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, auf keinen Fall auf einem Handtuch am Strand. Dorthin sollten Urlauber auch nur das Nötigste an Bargeld mitnehmen.
Zweitens sollte man etwa während eines Aufenthalts auf der Toilette Freunde oder Bekannte bitten, auf die eigene Tasche aufzupassen. Außerdem sei es ratsam, am Strand nicht sein Geld zu zählen oder auf sein Handy zu schauen – das würde Dieben einen Hinweis geben, wo sich diese befinden. Auch sollten Schlüssel an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, am besten nicht in der eigenen Tasche.
Fahrräder richtig sichern, Autos verriegeln: Dieben ihr Handwerk erschweren
Drittens sollte das Fahrzeug verriegelt werden, sowie alle Fenster und Türen des Fahrzeugs geschlossen sein. Wertgegenstände sollten auch nicht offen auf den Sitzen oder in den Ablagen zu sehen sein. Wer mit dem Fahrrad anreist, der sollte es an einem Baum oder Zaun festmachen. Kommt es doch zu einem Diebstahl, sollten Betroffene die Polizei unter der Notrufnummer 192 verständigen. Häufig lohnt sich auch ein Blick in die nähere Umgebung, da die Diebe manchmal nicht benötigte Dokumente wegwerfen. Diese sollte man der Polizei übergeben, da zurückgelassene Gegenstände oder Dokumente Hinweise zur Identität der Täter geben können.
Andere Probleme gibt es an den Stränden Bumbište und Centinera: Sie sind seit mehreren Tagen für Badegäste gesperrt, weil dort Abwasser ungefiltert ins Meer gelangt. (Quellen: kroatien-nachrichten.de, kosmo.at, croatia.hr) (jws)