Bereits nach zwei Folgen: RTL schmeißt neue Show mit beliebter Moderatorin aus der Primetime

Stand: 13.09.2026, 13:55 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Laura Wontorra räumte gerade beim Fernsehpreis ab – doch bei RTL läuft es für sie aktuell nicht rund. Was hinter dem Primetime-Aus steckt.

Köln – Nach einem triumphalen Abend beim Deutschen Fernsehpreis folgt für Laura Wontorra (37) der nächste Paukenschlag – dieses Mal allerdings kein erfreulicher. RTL zieht die Reißleine und verbannt ihre neue Show „Gladiators – Die Show der Giganten“ mit sofortiger Wirkung aus der Primetime. Das meldet das deutsche Medien-Fachportal DWDL.

Gladiators - Die Show der Giganten - Den Quotenflop "Gladiators - Die Show der Giganten" konnten auch Jan Köppen und Laura Wontorra nicht retten.

Den Quotenflop „Gladiators – Die Show der Giganten“ konnten auch Jan Köppen und Laura Wontorra nicht retten. © RTL/Pervin Inan-Serttas

Nur zwei Folgen lang bekam das von RTL Studios produzierte Format die Chance, sich im begehrten Hauptabendprogramm zu beweisen – und scheiterte auf ganzer Linie. Bereits die Auftaktsendung am 4. September lockte laut DWDL lediglich 700.000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Bildschirme. Die zweite Folge verlief noch ernüchternder: Nicht einmal eine halbe Million Menschen schaltete ein, der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe brach von ohnehin schon schwachen 9,2 auf desolate 5,2 Prozent ein.

Doppelter Fernsehpreis, doch Laura Wontorras RTL-Show versinkt in der Quotennacht

RTL reagiert prompt: Am 11. September lief statt „Gladiators“ eine Wiederholung der Doku „70 Jahre Bravo – Das große Jubiläum“. Die Gladiatoren-Show kehrt erst am 2. Oktober zurück – dann aber auf dem Nachtprogramm-Platz um 23:15 Uhr. Und selbst dort muss das Format geteilt werden, denn um Mitternacht ist das „Nachtjournal“ gesetzt, der zweite Teil folgt erst um 0:35 Uhr.

Interessant: Bei „Gladiators“ steht Laura Wontorra gemeinsam mit ihren langjährigen „Ninja Warrior Germany“-Kollegen Frank Buschmann (61) und Jan Köppen (43) vor der Kamera – ein vertrautes Trio, das RTL in der Vergangenheit stets verlässliche Quoten lieferte. Offenbar reichte die Zugkraft der drei Moderationsprofis dieses Mal jedoch nicht aus, um das Publikum zu überzeugen. Dass die Show zuvor bereits beim Streamingdienst Prime Video zu sehen war, dürfte das Zuschauerinteresse zusätzlich gedämpft haben.

Dabei lief es für Laura Wontorra zuletzt so gut wie nie: Beim 27. Deutschen Fernsehpreis in Köln sahnte sie gleich doppelt ab, wie der Kölner Express berichtete. Für ihre Moderation von „Deutschland sucht den Superstar“ wurde sie als beste Moderatorin gekürt. Mit dem MagentaTV-Team gab es obendrauf den Preis für die beste Sportsendung bei der Fußball-WM 2026. „Nach 18 Trostpreisen endlich der richtige Pokal“, jubelte Laura Wontorra strahlend auf der Bühne. Verwendete Quellen: dwdl.de, express.de