Bipa will weitere Standorte in Rumänien eröffnen
Drogeriekette
Bipa will weitere Standorte in Rumänien eröffnen
Elf Filialen gibt es bereits seit dem Markteintritt Anfang des Jahres. Bis Ende 2026 sollen es bereits 18 Standorte sein
Wien/Wiener Neudorf – Die Drogeriekette Bipa treibt die Expansion in Rumänien voran. Seit dem Markteintritt im Jänner 2026 hat die österreichische Rewe-Tochter elf Filialen eröffnet, bis Jahresende soll das Netz auf 18 Standorte wachsen, gab die Kette am Dienstag bekannt. In Österreich plant Bipa 2027 zwölf Neubauten und drei Umbauten, heuer investierte das Unternehmen rund 10 Millionen Euro in das heimische Filialnetz.
Bipa ist hierzulande mit 570 Filialen und über 4.000 Beschäftigten vertreten. Der Drogeriehandel ist ähnlich stark konzentriert wie der Lebensmittelhandel. Fast 90 Prozent der Konsumausgaben im Drogeriebereich würden bei den drei Unternehmen Bipa, dm und Müller landen, so RegioData Research.
Auch in Kroatien aktiv
Wachstumstreiber bei Bipa sind die Eigenmarken, die nach Angaben des Konzerns im Vorjahr zweistellig zulegten. Besonders gefragt waren dabei Eigenmarkenprodukte im Bereich Gesichtspflege (plus 60 Prozent), Inkontinenzartikel (plus 22 Prozent) sowie Haushaltsprodukte (plus 17 Prozent). Auch Sporternährung und Nahrungsergänzung seien sehr gefragt gewesen, weshalb die Kette das Gesundheitssortiment in mehr als 300 Filialen ausgebaut hat. Die Beauty-Theken wiederum sollen in allen 570 heimischen Filialen von 1,5 auf 2 Meter erweitert werden.
2024 hat Bipa nach früheren Angaben erstmals die Umsatzmilliarde geknackt. Die Kette ist neben Österreich und Rumänien auch in Kroatien mit rund 150 Filialen aktiv. (APA, red, 21.10.2026)
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