Bischofskonferenz-Generalsekretär Schipka legt Amt zurück

"für meine Person nicht gut"

Bischofskonferenz-Generalsekretär Schipka legt Amt zurück

Schipka war seit 2011 Generalsekretär der Bischofskonferenz und wurde 2022 für weitere sechs Jahre wiedergewählt

Ein Mann in priesterlicher Kleidung vor einem roten Hintergrund während einer Pressekonferenz.
Der Theologe Peter Schipka übernimmt mit 1. Dezember eine Professur an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien/Niederösterreich.

Wien – Der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Peter Schipka, legt Ende November auf eigenen Wunsch vorzeitig sein Amt zurück. Er übernimmt mit 1. Dezember eine Professur an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien/Niederösterreich, wie er am Montag gegenüber Kathpress ankündigte. Schipka ist seit 2011 Generalsekretär der Bischofskonferenz und wurde zuletzt 2022 für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

An der nächsten Vollversammlung der Bischöfe im November in Salzburg wird Schipka noch teilnehmen, hieß es. Dort wird auch die Wahl seines Nachfolgers Thema sein. Er habe schon bei seiner letzten Wiederwahl vor vier Jahren die Bischöfe um Verständnis gebeten, dass die nun dritte Amtszeit als Generalsekretär die letzte sein möge, erklärte der 55-jährige Theologe gegenüber Kathpress: "Ich habe diese Tätigkeit immer sehr gerne ausgeübt. Mir ist aber bewusst geworden, dass es für das Amt und für meine Person nicht gut ist, wenn beide aufgrund der langen Dauer zu sehr aneinanderwachsen."

Schon ab Oktober wird der Priester der Erzdiözese Wien in den Lehrbetrieb an der Pädagogischen Hochschule einsteigen. Der studierte Jurist und Theologe war bereits vor seiner Wahl zum Generalsekretär der Bischofskonferenz an mehreren Stellen im universitären Bereich tätig. Er begann am Strafrechtsinstitut des Wiener Juridicums (1992-1995). Am Institut für Sozialethik der Wiener Theologischen Fakultät wirkte er von 2000 bis 2002 und schließlich war er am Lehrstuhl für Moraltheologie an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg von 2007 bis 2010 tätig. (APA, 14.9.2026)

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