Breitweg feiert beim 3:0 sein Debüt für Rotenburg

Stand: 13.09.2026, 19:31 Uhr

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Tetje Dziubinski

Tetje Dziubinski bringt den RSV in Winsen in Führung. © Freese

Gegen Scharmbeck-Pattensen-Ashausen lässt der RSV viele Chancen liegen, gewinnt am Ende aber und rückt in der Tabelle vor.

Rotenburg – Es hörte sich souverän an, doch das war es überhaupt nicht. „Wir haben ganz viel zugelassen“, gestand Trainer Dennis Mandel nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg des Rotenburger SV bei der SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen und fand: „Das war insgesamt kein gutes Spiel von uns.“ Dennoch rückten die Wümmestädter mit dem Dreier auf Rang zwei in der Fußball-Landesliga vor.

Nur mit 16 Spielern war der RSV nach Winsen gereist. Die Stelle auf der linken Abwehrseite, die durch das Auslandssemester von Franko Jäger und die Verletzungen von Björn Hakansson sowie Max Buschermöhle vakant geworden war, übernahm Linus Baselt. In der Innenverteidigung rückte Daniel Luckyman in die Startelf. Auch vorn wechselte Mandel. Er gönnte Robert Posilek eine Pause und brachte dafür Bilal Trabelsi von Anfang an. „Er hat gut trainiert und er hat es gut gemacht“, urteilte der Coach.

Dziubinski sorgt für die Führung

Im Waldstadion in Winsen legten die Rotenburger eine 2:0-Pausenführung vor. Erst schloss Tetje Dziubinski einen gut herausgespielten Spielzug ab (19.), dann erhöhte Trabelsi auf 2:0 (28.). „Die müssen aber auch auf jeden Fall zwei, drei Tore in der ersten Halbzeit machen“, merkte Mandel an. „Man muss aber sagen, dass wir auch deutlich höher hätten gewinnen können“, verwies wiederum Co-Trainer Timo Kanigowski auf zahlreiche ungenutzte RSV-Chancen.

Nach dem Seitenwechsel war es Marvin Schulga, der es noch einmal spannend hätte machen können, aber nur die Latte traf (53.). Dafür erhöhte Leon Krämer auf 3:0 für die Gäste (66.). Ganz sicher war sich Mandel danach aber immer noch nicht. „Es war die ganze Zeit ein komisches Spiel“, meinte er. Zu seinem Debüt sollte Neuzugang Mats Breitweg noch kommen. Den Ex-Ahlerstedter brachte Mandel in der 80. Minute für Krämer. Auch Ersatzkeeper Andrii Babych durfte noch ran – wie bereits in der vergangenen Saison wieder als Feldspieler. Er kam in der 88. Minute für Fabian Wapsas.

Mandel: „Wir gucken nicht auf die Tabelle“

Da es parallel im Spitzenspiel zwischen dem SV Blau-Weiß Bornreihe und Spitzenreiter Eintracht Celle keinen Sieger gab (0:0), rückte der RSV bis auf einen Zähler an Platz eins heran. Mandel war das egal: „Wir gucken nicht auf die Tabelle“, beteuerte er.

Rotenburger SV: Tiemann - Kämmer, Luckyman, Schmökel, Baselt, Wapsas (88. Babych), Sengül (71. Posilek), Kuchinke, Krämer (80. Breitweg), Dziubinski (71. Stripling), Trabelsi (72. Porquet).