Openclaw 2.0: Das größte Update der Projektgeschichte ist da
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Nach einem langen Zeitraum ohne Releases hat Openclaw die nach eigenen Angaben umfangreichste Aktualisierung der Projektgeschichte an den Start gebracht. Neu in Openclaw 2.0 sind unter anderem ein schnellere Einstieg und eine neue Oberfläche.
Openclaw 2.0 bringt eine Reihe von Neuerungen. (Foto: Tada Images/Shutterstock)
Ende 2025 hatte der österreichische Entwickler Peter Steinberger mit seinem quelloffenen KI-Projekt Openclaw für Furore gesorgt. Gedacht als einfache Verbindungsmöglichkeit von Anthropics Claude an den Whatsapp-Messenger erwuchs daraus in kurzer Zeit ein mächtiger KI-Assistent mit riesiger Fangemeinde.
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Openclaw: Größtes Update der Projektgeschichte
Jetzt hat Steinberger, der mittlerweile bei OpenAI arbeitet, das bisher größte Openclaw-Update seiner noch jungen Geschichte veröffentlicht. Wie es im Firmenblog heißt, sei Openclaw 2.0 aber eher versehentlich in solche Dimensionen gewachsen. Ursprünglich habe man lediglich die Installation vereinfachen und eine neue Browser-App an den Start bringen wollen.
Daraus entwickelte sich allerdings ein nahezu vollständiger Umbau der Plattform. Betroffen seien davon „Installation, Messaging, Speicher, Skills, Modelle, Automatisierungen, Browser und native Apps, Plugins und Sicherheit“, wie es in der Release-Ankündigung heißt. Außerdem haben die Entwickler:innen eine Reihe von Fehlern behoben.
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16.000 Pull Requests von 933 Contributors
Laut Openclaw umfasst das Update mehr als 16.000 Pull Requests von 933 Mitwirkenden, 569 von ihnen waren zum ersten Mal dabei. Die Entwicklung dauerte fast sieben Wochen. Im Vergleich zu früheren Aktualisierungen ein ungewöhnlich langer Zeitraum. In den ersten 230 Tagen hatte Openclaw insgesamt 106 Releases an den Start gebracht.
Zu den sichtbarsten Neuerungen in Openclaw 2.0 gehört die neue Browser-Oberfläche, bei der – ähnlich wie bei ChatGPT oder Gemini – die Konversation in die Mitte rückt. Zur Navigation dient die Seitenleiste. Dateien, Git-Änderungen und der integrierte Browser lassen sich neben dem Chat offenhalten, wie trendingtopics.eu schreibt.
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Einfacherer Einstieg in Openclaw 2.0
Darüber hinaus hat Openclaw am Einstieg geschraubt. Bei der Installation durchsucht der KI-Assistent den Computer der Nutzer:innen nach bestehenden ChatGPT- oder Claude-Abos, lokal laufende KI-Modelle sowie API-Keys. Ziel ist es, dass Nutzer:innen schneller bei der ersten Konversation landen und den Rest mithilfe des Assistenten einrichten können.
Interessant ist, dass die Sitzungsverläufe jetzt in einer SQLite-Datenbank abgelegt werden. Das beschleunigt das Laden der Historie. Auch die neue Volltextsuche basiert auf diesem System. Neu ist außerdem, dass Sitzungen das eigene Gerät verlassen und auf gekoppelten Systemen oder in die Cloud wandern können.
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Der Kontrolle der Agenten dient eine sogenannte dauerhafte Fortschrittskarte in Openclaw 2.0. Darin sind die Aktivitäten und Änderungen sichtbar. Auch beim Thema Sicherheit, etwa was Passwörter und Berechtigungen bei automatisierten Vorgängen betrifft, hat Openclaw nachgeschärft. Alle Details zum Openclaw-Update sind in den Release Notes nachzulesen.
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