Bundesweiter Warntag: Wichtige Alarmsysteme werden bald wieder in NRW getestet

Stand: 01.09.2026, 22:20 Uhr

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Das Handy bimmelt, die Sirenen heulen: An einem Tag im September wird das bundesweite Alarmsystem getestet. Wann es 2026 so weit ist.

Hamm – Viele kennen den Tag bereits aus den Vorjahren. Auf landesweiter Ebene fand er zuletzt im März 2026 statt: Im Rahmen des Warntags werden Alarmsysteme getestet, die im Ernstfall die Bevölkerung in Deutschland warnen sollen. Nordrhein-Westfalen nimmt auch im September wieder am Warntag teil – bundesweit sollen dann am 10. September um 11 Uhr die Alarmsysteme ertönen.

Am 12. März 2026 findet der jährliche landesweit einheitliche Probealarm in Bayern statt.

Im September findet wieder bundesweiter Warntag statt. © IMAGO/Christian Ohde

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) schickt an dem betroffenen Donnerstag um 11 Uhr einen Warntext über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) an alle damit verbundenen Warnmultiplikatoren – darunter Rundfunksender und App-Server. Von dort gelangt die Meldung zeitversetzt auf Warnkanäle wie TV-Geräte, Radios und Smartphones, wo die Menschen sie lesen oder hören können. Eine Entwarnung folgt rund 45 Minuten später, gegen 11.45 Uhr.

Bundesweiter Warntag: Nicht überall in NRW könnten Sirenen zu hören sein

Hinter dem Warntag stecken zwei Ziele: Erstens soll die technische Infrastruktur für Warnungen ausgiebig geprüft werden, um Lücken zu finden. „Diese Probewarnung legt mögliche Schwachstellen offen. Diese können dann im Nachgang behoben werden“, teilt das BBK mit. Zweitens soll die Bevölkerung erfahren, wie Warnungen funktionieren – vom Auslösen bis zum Empfang auf Radio, TV, Internetseiten, Social Media, digitalen Stadtinformationstafeln, Smartphones, Lautsprecherwagen oder Sirenen.

Einen wichtigen Hinweis gibt es noch für die nordrhein-westfälischen Kommunen: Die Teilnahme am bundesweiten Warntag ist freiwillig. Das bedeutet: Nicht jede Stadt oder Gemeinde prüft automatisch alle Warnkanäle vor Ort. „Die vorhandenen Warnkanäle werden abhängig von ihrer Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeit getestet“, heißt es. Das BBK empfiehlt, sich vorab bei der eigenen Kommune – etwa im Rathaus, beim Bürgerservice oder bei der Feuerwehr – zu informieren, ob und wie dort gewarnt werden soll.