Vor Auswärtsspiel in Elversberg: Horror-Statistik lässt den FC Bayern zittern

Das Saarland-Problem: Statistik spricht gegen den FC Bayern

Stand: 13.09.2026, 14:01 Uhr

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Der FC Bayern reist zur SV Elversberg ins Saarland. Gegen Vereine aus dem kleinen Bundesland tat sich der Bundesliga-Rekordmeister oft schwer.

Elversberg – SV Elversberg gegen den FC Bayern: Allein mit Blick auf die Namen beider Vereine scheint die Favoritenfrage vor dem ersten Bundesliga-Duell der beiden Klubs geklärt. Die Saarländer sind allerdings nicht zu unterschätzen: Zum einen stehen sie mit zwei Siegen aus zwei Spielen vor dem Rekordmeister. Zum anderen taten sich die Münchner bei Auftritten im kleinsten Flächenbundesland wiederholt schwer.

FC Bayern

Münchens Konrad Laimer (l-r), Münchens Min-jae Kim und Münchens Thomas Müller stehen auf dem Spielfeld. © Uwe Anspach/dpa

Vor gut drei Jahren scheiterten die Bayern überraschend am 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal. Doch auch ohne die bekannten eigenen Gesetze des Pokals strauchelte der Favorit wiederholt. Sortiert man die über 1.000 Auswärtsspiele, die der FCB in seiner Bundesliga-Geschichte absolviert hat, nach Bundesländern, dann ist das Saarland der Boden, auf dem die Bayern die schlechtesten Ergebnisse erzielen.

Horror-Statistik macht den Bayern vor dem Elversberg-Spiel Sorgen

Aus neun Spielen im Saarland holten die Bayern im Schnitt gerade einmal 1,11 Punkte. Es ist das einzige Bundesland, in dem die Münchner mehr Niederlagen als Siege erzielten. Auf zwei Siege kommen ein Unentschieden und drei Niederlagen. In Homburg verlor man in den 80ern mit 2:3, gegen Saarbrücken gab es sogar noch brutaler auf den Deckel: Mit 6:1 wurden die Bayern im Frühjahr 1977 nach Hause geschickt, eine Saison später folgte gleich die nächste Niederlage.

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Diese Horror-Bilanz im Saarland wollen die Bayern zumindest etwas verbessern. Einfach wird diese Aufgabe allerdings nicht: Der FC Schalke hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, wie man den amtierenden Meister mit einer kämpferischen Defensivleistung zum Stolpern bringen kann. Ähnlich dürfte es auch die SV Elversberg angehen, auch wenn deren Trainer Vincent Wagner bereits mitteilte, durchaus auch Offensivakzente setzen zu wollen.

Sieben Tore zeugen davon, dass die Saarländer dafür durchaus in der Lage sind. Das weiß auch Joshua Kimmich. „Wir sind hinter Elversberg momentan. Deswegen sind wir auf jeden Fall gut vorbereitet. Wir wissen, dass sie sehr, sehr gut angreifen können, sehr, sehr gut kontern können“, warnte er vor dem Spiel, damit sich diese Partie nicht in die eh schon so schlechte Saarland-Statistik der Bayern einreiht. (phm)