Das Wochenende wird ungemütlich: Das sind die Schneeprognosen

Während in den Alpen bereits die ersten kräftigeren Schneefälle der Saison registriert wurden, ist ein flächendeckender Wintereinbruch in Deutschland nach Einschätzung von Meteorologen zunächst nicht in Sicht. Das berichtet das Portal t-online.de unter Berufung auf den Diplom-Meteorologen Dominik Jung.

Schnee soll nur in Höhenlagen liegen bleiben

Demnach fielen in den vergangenen Tagen oberhalb von rund 1.500 Metern teilweise zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee. Betroffen waren unter anderem die Zugspitze sowie Gipfellagen im Allgäu und im Berchtesgadener Land.

Jung spricht von einem „Wintergruß“ für das Hochgebirge. In den deutschen Mittelgebirgen habe sich hingegen bislang keine nennenswerte Schneedecke gebildet.

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Auch am Wochenende könnten in den Alpen weitere Schneefälle folgen. Nach Angaben des Experten sind in höheren Lagen nochmals bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich. Dauerhaft liegen bleiben dürfte der Schnee jedoch vor allem oberhalb von 1500 bis 1800 Metern.

Grund dafür sind die noch vergleichsweise warmen Böden im Oktober, die frisch gefallenen Schnee rasch wieder schmelzen lassen können.

Bereits zu Beginn der kommenden Woche wird zudem wieder mildere Luft nach Deutschland strömen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet vielerorts Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad, im Südwesten örtlich sogar bis zu 17 Grad.

Dadurch steigt die Schneefallgrenze erneut deutlich an. Selbst auf Bergen wie Feldberg, Fichtelberg oder Brocken seien laut Jung zwar vereinzelte Schneeflocken möglich, eine dauerhafte Schneedecke werde dort aber vorerst nicht erwartet.

Für das Flachland sieht der Meteorologe in den kommenden sieben bis zehn Tagen keine Chancen auf Schnee. Auch die längerfristigen Wettermodelle deuten nach seinen Angaben eher auf einen milden und feuchten Winter hin. Dennoch schließt Jung einzelne Kältephasen nicht aus. Ein milder Winter bedeute nicht zwangsläufig einen schneefreien Winter, längere Schneelagen in tieferen Regionen seien jedoch zunehmend selten geworden.

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