Der neue Film von "28 Days Later"- & "Trainspotting"-Macher Danny Boyle: Erster Trailer zu "Ink"

2015 drehte Danny Boyle mit „Steve Jobs“ ein Biopic über einen der einflussreichsten Persönlichkeiten der USA. In seinem neuen Film stellt er nun den Medienunternehmer Rupert Murdoch in den Mittelpunkt. Hier gibt es den ersten Trailer zu „Ink“:

Danny Boyle lässt sich nur schwer auf ein bestimmtes Filmgenre festlegen. Sein vielseitiges Schaffen reicht von Dramen wie „Trainspotting – Neue Helden“ über Komödien wie „Lebe lieber ungewöhnlich“ und Thriller wie „Trance – Gefährliche Erinnerung“ bis hin zu Horror („28 Days Later“), Science-Fiction („Sunshine“) und Musikfilmen wie „Yesterday“. Auch eine Filmbiografie findet sich in dem Schaffen des britischen Regisseurs: 2015 widmete er sich mit „Steve Jobs“ dem Leben des Apple-Mitbegründers und langjährigen CEOs. Als Vorlage diente dabei die gleichnamige autorisierte Biografie von Walter Isaacson.

Auch Boyles neuestes Werk führt ihn erneut ins Biopic-Genre – und wieder steht eine einflussreiche Persönlichkeit im Mittelpunkt. In „Ink“ nimmt der Regisseur den Medienunternehmer Rupert Murdoch ins Visier. Anders als bei „Steve Jobs“ basiert der Film allerdings nicht auf einer Biografie, sondern auf dem gleichnamigen Bühnenstück von James Graham. Der Autor zeichnet auch für das Drehbuch verantwortlich. „Ink“ startet am 25. Februar 2027 in den deutschen Kinos. Ein erster Trailer gibt bereits einen Eindruck von dem Film.

Darum geht es in "Ink"

Die Handlung spielt im Jahr 1969 und erzählt von der geschäftlichen Partnerschaft zwischen Rupert Murdoch und dem britischen Redakteur Larry Lamb. Murdoch wollte damals über die Grenzen seiner australischen Heimat hinaus expandieren und engagierte Lamb, um die Boulevardzeitung „The Sun“ zu übernehmen und grundlegend neu auszurichten.

Dafür setzten die beiden auf rücksichtslose Geschäftspraktiken. Mit populistischer und reißerischer Berichterstattung wollten sie ein möglichst großes Publikum erreichen. Gleichzeitig sorgten sexualisierte Fotoshootings mit weiblichen Glamour-Models dafür, dass vor allem männliche Leser angesprochen wurden. Auf diese Weise machten Murdoch und Lamb „The Sun“ schließlich zu einer der größten Zeitungen Großbritanniens.

In die Rolle des Medienmoguls schlüpft „The Brutalist“-Star Guy Pearce, während Jack O’Connell („Blood & Sinners“) als Larry Lamb zu sehen ist. Zum weiteren Cast gehört unter anderem Claire Foy, die im Netflix-Hit „The Crown“ Queen Elizabeth II. verkörperte.

Übrigens feierte „Ink“ gerade erst seine Premiere als Eröffnungsfilm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Beim ebenso renommierten Filmfestival in Cannes sorgte derweil im Frühjahr „La Bola Negra“ für Aufsehen. Den Trailer dazu könnt ihr euch im nachfolgenden Artikel anschauen:

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