"Der Schmutz muss weg": Deutsche Bahn steckt Extra-Millionen in saubere Züge und Bahnhöfe

Sofortprogramm

"Der Schmutz muss weg": Deutsche Bahn steckt Extra-Millionen in saubere Züge und Bahnhöfe

Bahnchefin Evelyn Palla will bis 2030 210 Millionen Euro in die Reinlichkeit an den Stationen und am Sitzplatz stecken

Berlin – Die angeschlagene Deutsche Bahn will bis 2030 zusätzlich 210 Millionen Euro in sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Das berichtet die Zeitung "Bild" (Sonntag) unter Berufung auf Bahnchefin Evelyn Palla. Ein zunächst als Sofortprogramm gestartetes Maßnahmenpaket soll demnach dauerhaft fortgeführt werden.

Ein ICE-Zug der Deutschen Bahn steht an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Berlin. Eine große Menschenmenge mit Koffern wartet auf dem Bahnsteig. Schilder zeigen die Gleisnummern 13 und 14.
"Schrubben, bis der ICE glänzt", ist das Motto der Deutschen Bahn.

"Sauberere Züge und Bahnhöfe, mehr Sicherheit und mehr Komfort sollen nicht die Ausnahme sein, sondern unser neuer Standard", sagte Palla der Zeitung. Noch laufe nicht alles so, wie es solle. "Aber wir stehen zu unserem Versprechen: Die Bahn muss jeden Tag ein Stück besser werden."

Den Angaben zufolge wurden im Zuge der bisherigen Programme eine Bodenfläche in der Größe von 200 Fußballfeldern gereinigt und Graffiti auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern entfernt. 44 mobile Handwerkerteams sollen Schäden an Bahnhöfen beheben. Zudem seien täglich 220 Beschäftigte für zusätzliche Reinigungsarbeiten unterwegs – doppelt so viele wie zuvor.

ICE-Züge sollen neben der üblichen Reinigung in Waschstraßen auch per Hand gesäubert werden. "Der Schmutz muss weg. Deshalb greifen unsere Teams selbst zur Bürste. Sie schrubben, bis der ICE glänzt. Unsere Fahrgäste sollen schon beim Einfahren des Zuges sehen: Die Bahn kümmert sich um Qualität bis ins letzte Detail", sagte Palla. (APA, 30.8.2026)

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