Bereits 12. Einsatz beim Turnier: Deutscher Schiedsrichter für WM-Finale nominiert

Deutscher Schiedsrichter mit besonderer Rolle beim WM-Finale

Stand: 17.07.2026, 07:30 Uhr

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Alles blickt auf den finalen Showdown. Am Sonntag steigt das Weltmeisterschaft-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien. Mit dabei: Ein deutscher Offizieller.

New York – Das WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien wirft seine große Schatten voraus. Am Sonntag (21 Uhr MESZ – hier alle TV-Infos) wird der Weltmeister des XXL-Turniers ermittelt. Eine entscheidende Rolle wird in dem Spiel auch ein Deutscher tragen. Denn wie die FIFA nun bekanntgab, fungiert der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert im Finale als Video-Assistent.

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Der Fußball-Weltverband berief den 46-Jährigen für den Kracher in East Rutherford. Dankert ist international einer der erfahrensten Video-Schiedsrichter. Das Finale ist bereits sein zwölfter Einsatz beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA, jeweils sechsmal war er als Video-Assistent und als unterstützender Video-Assistent gefordert.

Dankert als VAR-Assistent beim WM-Endspiel – Slowene Vincic leitet die Partie

Die Partie als Schiedsrichter leiten wird der Slowene Slavko Vincic. Für den ebenfalls 46-Jährigen ist es sein erstes WM-Finale. Im Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz, zuvor pfiff er unter anderem das 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador im Sechzehntelfinale. Sein zuvor größtes Endspiel war das Champions-League-Duell von Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) im Jahr 2024.

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Vinvic als Assistenten zur Seite stehen werden seine Landsleute Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Dass ein europäischer Schiedsrichter das WM-Finale eines Teams aus Europa gegen eines aus Südamerika pfeift, ist nicht ungewöhnlich. Der Endspielsieg Argentiniens vor vier Jahren gegen Frankreich in Katar wurde vom Polen Szymon Marciniak geleitet.

Nach den Vorwürfen der Bevorteilung von Lionel Messi wird ein besonderes Augenmerk auf das Schiedsrichter-Gespann gerichtet sein. In der Vorrunde der Weltmeisterschaft hatte der argentinische Superstar unter anderem Glück, für einen Tritt im Spiel gegen Argentinien keine Rote Karte gesehen zu haben. Im Anschluss schoss Messi sein Team mit insgesamt acht Treffern und vier Vorlagen beinahe im Alleingang ins Endspiel. Im Halbfinale bereitete er beide Treffer vor. (rele)