Wetter-Experte enthüllt wochenlanges Mega-Hoch – doch dann könnte Wintereinbruch folgen
Deutschland-Wetter: Extreme Herbst-Wende kündigt sich an
Stand: 26.10.2026, 06:18 Uhr
Kommentare
Ab Montag setzt sich ein mächtiges Hoch über Deutschland fest. Danach wird es frostig. Aber kommt auch Schnee? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Als ich die neuen Modellläufe gesehen habe, musste ich zweimal hinschauen. Ab Montag (26. Oktober) baut sich über Mitteleuropa ein kräftiges Hoch auf, und es sieht ganz danach aus, als würde es sich richtig breitmachen. Die Tiefs vom Atlantik prallen ab und werden nach Norden umgelenkt.

Bis Mitte November ist in den Karten kaum ein Durchkommen für Wetterfronten zu erkennen. Das erinnert stark an den Herbst 2024, als uns ein Dauerhoch ebenfalls wochenlang fest im Griff hatte.
Wetter-Prognose für nach dem Dauerhoch: Frost ja, Schnee nein
Wer jetzt allerdings auf frühe Flocken hofft, wird erst einmal enttäuscht. Ohne Tiefdruck gibt es keinen Niederschlag, und ohne Niederschlag keinen Schnee. Auf den Bergen von Schwarzwald, Harz oder Erzgebirge wird es tagsüber oft sonnig und für die Jahreszeit sogar recht mild.
Ganz anders in den Nächten: Unter klarem Himmel kühlt es kräftig ab, verbreitet gibt es Bodenfrost, örtlich auch leichten Luftfrost. Morgens sind dann Reif auf Wiesen und Autoscheiben angesagt, dazu zäher Nebel in Tälern und Niederungen. Das sieht winterlich aus, ist aber noch lange kein Winter.
wetter.net – das Wetter auf den Punkt gebracht!
Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit wetter.net. wetter.net bietet Ihnen alles Wissenswerte rund um Wetter und Klima. Auf unseren Seiten finden Sie weltweite Stadt- und Ortsprognosen für die nächsten 14 Tage und das für die ersten 7 Tage in 1-stündiger und für die nachfolgenden Tage in 3-stündiger zeitlicher Auflösung. Wettervorhersagen, Niederschlagsradar, Messwerte, Wetterwarnungen, Deutschlandwetter und Wetter-News informieren über die aktuelle Entwicklung sowie die kommenden Stunden und Tage.
Die spannende Frage: Wohin wandert das Hoch?
Entscheidend wird, wie sich das Hoch Mitte November verhält. Zieht es sich nach Westen auf den Atlantik zurück, könnten Tiefs aus Nordwesten kältere Luft heranführen. Dann wären erste Schneeflocken in den Mittelgebirgen durchaus drin. Verlagert sich das Hoch dagegen Richtung Skandinavien, wird es richtig interessant: Dann kann von Osten trockene Kaltluft einsickern, die Temperaturen gehen auch tagsüber in den Keller. Trifft diese Kaltluft später auf ein Tief aus Süden, wäre sogar Schnee bis ins Flachland denkbar.
Genauso gut kann das Hoch aber auch nach Osten abziehen und den Weg für milde Westwetterlagen freimachen. Dann wäre der Winter fürs Erste vertagt. Zwei, drei Wochen im Voraus ist das noch völlig offen. Klar ist nur: Ein früher Wintereinbruch ist nach diesem Dauerhoch keineswegs ausgeschlossen, aber eben auch nicht ausgemacht.