Nur wenige Tage vor Griechenland-Revanche: DFB-Abreise von Bayern-Star gibt Rätsel auf
DFB bestätigt: Klopp verzichtet gegen Griechenland auf Bayern-Star Gnabry
Stand: 02.10.2026, 19:20 Uhr
Bundestrainer Klopp kann im Nations-League-Rückspiel gegen Griechenland nicht auf die Dienste von Bayerns Serge Gnabry zählen – der ist bereits abgereist.
München – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihren Ersatzkapitän verloren. Serge Gnabry hat das DFB-Camp am heutigen Freitagnachmittag (2. Oktober) verlassen. Er reist nicht mit zum Rückspiel in der UEFA Nations League gegen Griechenland. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun bestätigt. Wer in Abwesenheit von Stammkapitän Joshua Kimmich das Team als Spielführer aufs Feld führen wird, ist noch offen.

Der DFB schrieb auf seinem Instagram-Kanal: „Wir reisen morgen mit 23 Spielern, die laut UEFA-Regularien im Kader stehen dürfen, zum Rückspiel gegen Griechenland nach Thessaloniki. Serge kam als Einziger in allen drei Spielen dieser Nations-League-Saison zum Einsatz und ist heute abgereist.“ Ob es sich dabei lediglich um Belastungssteuerung handelt, oder ob der Bayern-Angreifer angeschlagen ist, wurde nicht konkretisiert.
Gnabry kehrt früher vom DFB-Team zum FC Bayern zurück
Das Rückspiel gegen Griechenland ist gleichzeitig die letzte Begegnung dieser XXL-Länderspielpause und findet am kommenden Sonntagabend in Thessaloniki statt. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Die deutsche Nationalelf will dabei Revanche für die bittere 0:1-Niederlage im Hinspiel vergangene Woche nehmen – mit neuem Kader.
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Bundestrainer Jürgen Klopp hatte nach dem 2:0-Sieg gegen Serbien noch 24 Spieler im Kader. Laut UEFA-Regularien dürfen für die Vorrundenspiele jedoch nur 20 Feldspieler und drei Torhüter gemeldet werden. Das ergibt einen Kader von 23 Spielern. Mit der Gnabry-Abreise muss Klopp nun also keinen weiteren Spieler aus seinem Aufgebot streichen. An Gnabrys Stelle rückt Neuling Felix Keidel vom SV Elversberg in den Kader. In der letzten Partie hatte Klopp noch auf ihn verzichtet.
Der Bayern-Star war gegen Serbien am vergangenen Donnerstag erstmals als Kapitän der DFB-Elf aufgelaufen. Gleichzeitig war es sein erster Einsatz von Beginn an nach seinem langen Ausfall aufgrund einer Adduktorenverletzung, die ihm unter anderem die WM-Teilnahme gekostet hatte. Klopp hatte Gnabry gegen Serbien zur Halbzeit ausgewechselt und begründete dies mit „Belastungssteuerung“ und lobte den Offensivmann zugleich für seine Leistung.
Gnabry war in allen drei bisherigen Nations-League-Partien dieser Saison zum Einsatz gekommen. Gut möglich, dass sein Fehlen im vierten Spiel ebenfalls belastungssteuernde Hintergründe hat. Beim FC Bayern freut sich Trainer Vincent Kompany sicherlich auch, Gnabry bereits etwas früher zurück im Mannschaftstraining zu haben – vorausgesetzt, er ist tatsächlich gesund abgereist. (hbr)