Kurz vor Klopps erster Nominierung: DFB-Juwel erleidet nächsten schweren Rückschlag

DFB-Juwel fällt wegen Operation wohl erneut lange aus

Stand: 15.09.2026, 13:49 Uhr

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Assan Ouedraogo bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der Nationalspieler von RB Leipzig muss nach seinem nächsten Rückschlag wohl operiert werden.

Leipzig – Gerade erst hatte sich Assan Ouedraogo nach seiner nächsten Verletzungspause zurückgekämpft, schon wird der 20-Jährige wieder ausgebremst. Beim 5:0-Sieg von RB Leipzig gegen den Hamburger SV verletzte sich der deutsche Nationalspieler an der rechten Schulter. Mittlerweile steht wohl auch fest, dass Ouedraogo um eine Operation nicht herumkommt.

Assan Ouedraogo wird Jürgen Klopp verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.

Assan Ouedraogo wird Jürgen Klopp verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. © picture alliance/dpa | Tom Weller und IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

Wie Sky Sport berichtet, haben sich die Verantwortlichen für einen operativen Eingriff an der verletzten Schulter entschieden. Ouedraogo soll RB Leipzig deshalb wieder für längere Zeit fehlen. Eine genaue Ausfallzeit ist bisher aber nicht bekannt. Der Klub hat die Operation noch nicht offiziell bestätigt.

Leipzigs Ouedraogo muss nach Schulterverletzung offenbar operiert werden

Ouedraogo hatte sich die rechte Schulter im Bundesliga-Spiel gegen den HSV bei einem Zweikampf ausgekugelt. Die Leipziger Mediziner renkten sie noch vor Ort wieder ein, für den Mittelfeldspieler war die Partie danach allerdings beendet. Trainer Martin Demichelis hatte direkt nach Abpfiff wenig Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr gemacht.

„Ich glaube schon, dass es die gleiche Verletzung ist“, sagte der Coach. „Es sieht nicht gut aus“, so Demichelis. Ouedraogo hatte sich erst Anfang August im Trainingslager eine Kapselverletzung an genau dieser Schulter zugezogen. Damals entschied sich RB noch für eine konservative Behandlung, der Youngster verpasste dadurch mehrere Wochen.

Erst wenige Tage vorher hatte Ouedraogo sein Comeback gegeben. Beim Champions-League-Spiel gegen Como kam er für rund 30 Minuten zum Einsatz. Gegen den HSV folgte dann sein erster Startelfeinsatz der Saison. Seit seinem Wechsel vom FC Schalke 04 im Sommer 2024 wurde er immer wieder zurückgeworfen. Mehr als 380 Tage fiel er in diesem Zeitraum aus.

Dabei hatte sich Ouedraogo in der Zeit auch in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft gespielt. Im November 2025 feierte er gegen die Slowakei sein Länderspieldebüt für den DFB und erzielte beim 6:0-Sieg sein erstes Tor für Deutschland. Für die WM 2026 rückte er nachträglich in den deutschen Kader, kam beim Turnier aber nicht zum Einsatz.

Seine Verletzung kommt auch für Jürgen Klopp zur Unzeit. Der neue Bundestrainer gibt am Donnerstag zum ersten Mal seinen Kader für die kommenden Länderspiele bekannt. Ouedraogo galt dabei grundsätzlich als Kandidat, dürfte nach der Entscheidung für eine Operation aber vorerst keine Rolle spielen. (luh)