Die besten Gartengeräte im Herbst: Bequemer Schneiden und Sägen mit Akku | heise online bestenlisten

Astsäge, Hochentaster oder Akku-Astschere – wofür eignen sie sich? Wir zeigen, warum die kleinen Helfer im Garten so praktisch sind.

Mini-Kettensägen sind längst keine Exoten mehr und so gibt es sie inzwischen von fast jedem Hersteller. Die Kettensägen im Mini-Format sehen auf den ersten Blick aus wie Spielzeug, sie haben es aber in sich. Im Angebot waren vor einiger Zeit hauptsächlich günstige Geräte aus chinesischer Herstellung – Qualität, Sicherheit und Haltbarkeit entsprachen deshalb oft nicht unseren Standards. Das hat sich jetzt geändert und selbst Klassenprimus Stihl und viele andere Markenhersteller haben mittlerweile Akku-Kettensägen im Kleinstformat im Angebot. Ähnlich sieht es bei Akku-Astscheren aus. Sie sind für dünnere Äste gedacht und ergänzen die Mini-Säge sinnvoll.

Außerdem haben wir uns bereits mit mobilen und stationären Hochdruckreinigern, Schleifmaschinen oder Akkuschraubern für die Heimwerkstatt auseinandergesetzt. In diesem Artikel widmen wir uns praktischen Sägen für die Gartenarbeit: der akkubetriebenen Astsäge, der Mini-Kettensäge und dem Hochentaster.

Wofür Astsäge, Mini-Kettensäge und Akku-Astschere?

Große Kettensägen sind beim Fällen von Bäumen, beim Zuschneiden armdicker Äste und für das Schneiden von Brennholz unverzichtbar. Die klassischen Kettensägen verfügen dank eines Verbrennungsmotors oder inzwischen starken Elektromotors und schnell umlaufender Sägekette über unfassbar viel Kraft. Dabei sind die Geräte allerdings nicht besonders günstig und machen, im Falle eines Verbrennungsmotors, zudem viel Lärm. Hier sind die Modelle mit Elektro-Antrieb generell im Vorteil. Sowohl die kabelgebunden als auch die akkubetriebenen E-Kettensägen sind deutlich leiser, haben dafür aber auch weniger Kraft. Für Arbeiten im Garten ist das aber locker ausreichend. Doch selbst diese Geräte sind noch teuer und mit einer Schnittlänge von bis zu 40 Zentimetern zumindest für kleine Gärten und Grünpflanzen deutlich überdimensioniert und unhandlich. Überkopf damit zu arbeiten oder auf einer Leiter stehen, wollen wir lieber auch nicht.

Wer nur einen Garten mit überschaubarem Bewuchs zu pflegen hat, setzt deshalb meist auf eine einfache Handsäge oder den Einsatz einer für diesen Zweck wenig geeigneten Stich- oder Säbelsäge. Die Arbeit mit solchen Sägen kann zwar funktionieren, allerdings ist die Schnittleistung im Vergleich zu einer Kettensäge sehr niedrig und so dauert das Sägen deutlich länger. Bei dünnen Ästen kommt überwiegend die klassische Garten- oder Astschere zum Einsatz. Das klappt gut, solange es nur ein paar Schnitte sind. Beim Obstbaum- oder Heckenschnitt mit vielen Schnitten ermüden Hände und Unterarme aber schnell, und bei etwas dickerem Holz braucht man ordentlich Kraft.

Mini-Kennsäge, Hochentaster und E-Kettensäge im Größenvergleich.

Mini-Kennsäge, Hochentaster und E-Kettensäge im Größenvergleich. heise bestenlisten

Abhilfe versprechen seit einiger Zeit die akkubetriebenen Mini-Kettensägen mit einer Schwertlänge zwischen 12 und 25 cm, welche auch als Astsägen beworben werden. Diese gibt es in unzähligen Varianten und Größen bei beispielsweise Amazon oder Banggood. Neben den No-Name-Geräten gibt es die handlichen Akku-Astsägen mittlerweile aber auch von bekannten Herstellern wie Makita, Stihl, Litheli und Worx. Anders als bei den billigen No-Name-Sägen gibt es hier auch mittelfristig Ersatz- und Verschleißteile. Für dünnere Äste gibt es außerdem Akku-Astscheren, bei denen ein Motor die Kraftarbeit übernimmt. Wir stellen sie weiter unten in einem eigenen Abschnitt vor.

Angelockt von den teils unglaublich niedrigen Preisen, haben wir uns einige dieser Astsägen in der Praxis angesehen und im Garten getestet. Das günstigste getestete Modell ist die Mensela CS-L1 mit 4-Zoll-Schneide für 50 Euro. Neben Säge, Werkzeug und Ersatz-Sägekette sind in dem Set noch zwei Akkus samt Ladegerät im Lieferumfang. Das teuerste No-Name-Set ist ähnlich ausgestattet, bietet aber ein längeres Schwert und laut Datenblatt mehr Leistung.

Was können Mini-Kettensägen?

Kommen wir zunächst zu den billigen No-Name-Sägen. Hier konnten wir leider nur zwei von drei Geräten wirklich ausprobieren. Die teuerste und größte Mini-Kettensäge, die wir bestellt haben, kam nämlich mit einem Defekt des Antriebs bei uns an. Die Sägen Mensela CS-L1 und das zweite kleine No-Name-Gerät (mittlerweile nicht mehr lieferbar) sind nach unseren Erfahrungen zumindest von der Schnittleistung vergleichbar. Hauptunterschied ist die insgesamt bessere Verarbeitung der Mensela CS-L1 und deren größerer Lieferumfang (mit einer zusätzlichen Sägekette). Beim No-Name-Modell war zudem einer der beiden Akkus beschädigt und konnte nicht benutzt werden. Die Verarbeitungsqualität der getesteten Modelle ist insgesamt nicht besonders hoch. Der verwendete Kunststoff fühlt sich deutlich billiger an als bei den Marken-Modellen von Litheli und Stihl.

Nach dem Auspacken schließen wir zunächst die Akkus und die Ladegeräte an und machen uns an die Montage der günstigen Sägen. Dazu muss das Gehäuse aufgeschraubt und Schwert und Sägekette eingesetzt werden. Nach dem Zusammenschrauben des Gehäuses wird dann noch die Kettenspannung mittels einer Schraube eingestellt. Wie fest die Spannung sein muss, darüber schweigen sich die spärlichen Anleitungen aus – gut, wenn man hier schon Erfahrung gesammelt hat. Das in der Regel obligatorische Ölen der Ketten ist bei den günstigen Ast-Kettensägen oft nicht vorgesehen.

Mini-Kettensäge von Stihl: Die Verarbeitung ist deutlich besser als bei günstigen Geräten.

Mini-Kettensäge von Stihl: Die Verarbeitung ist deutlich besser als bei günstigen Geräten. heise bestenlisten

Anders sieht es bei Markengeräten aus. Hier ist normalerweise kein Zusammenbau nötig und auch Kettenschmierung und werkzeugloses Kettenspannen gehören zum Standard. Bei der Mini-Kettensäge von Stihl ist sogar das Kettenöl im Lieferumfang enthalten. Das Ölen der Kette funktioniert allerdings nicht automatisch, sondern muss manuell angestoßen werden. Bei der Mini-Säge von Litheli ist das Öl zwar nicht dabei, einmal aufgefüllt, schmiert sich die Kette dann aber automatisch.

Nach den ersten Testschnitten an etwa vier bis sechs Zentimeter dicken Ästen mit unterschiedlicher Härte und Trockenheit sind wir sowohl von den No-Name-Sägen als auch den Markengeräten positiv überrascht – hier haben die Maschinen keinerlei Probleme. Das Schneiden funktioniert problemlos und schnell. So wagen wir uns schnell an Gehölz mit größerem Durchmesser. Die etwa 15 bis 18 cm starken Stämme fordern die Säge zwar heraus, letztlich ist das Fällen der kleinen Bäume aber machbar. Selbst mit trockenem Hartholz kommen die Sägen klar – das hätten wir nicht gedacht.

Lediglich bei zu hohem Druck kommen insbesondere die günstigen Mini-Kettensägen schnell an ihre Grenze. Die Markengeräte tun sich hier schon sichtbar einfacher. Beim No-Name-Modell frisst sich schnell die Schneidkette fest und die Säge bleibt stehen. Hier fehlt es schlicht an Power. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, bekommt aber ein Gefühl für den geeigneten Druck und kann dann auch starke Hölzer in einem Arbeitszug durchsägen. Sowohl bei günstig als auch bei teuer gilt: Regelmäßig die Kettenspannung und den Lauf und Schmiergrad der Kette prüfen, um keine Probleme zu bekommen.

Bilderstrecke - Mini-Kettensäge

Mini-Sägen

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Mini-Sägen

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Mini-Sägen

Bei unseren Billig-Sägen ist der größte Kritikpunkt die Akkulaufzeit. Zwar arbeiten die Sägen ausreichend kraftvoll, aber nur kurz. Nach knapp 15 bis 20 Minuten Arbeitszeit, in denen nicht ununterbrochen gesägt wurde, sind die beiden Akkus leer und wir müssen eine Pause einlegen, oder die Säge wechseln. Noch schlimmer stellt sich die Situation nach drei Jahren heraus – die Akkus der No-Name-Sägen halten nun noch kürzer oder sind gar nicht mehr zu gebrauchen. Zwar dürften Ersatzakkus der Billigheimer nicht teuer sein, sie sind allerdings nur selten einzeln erhältlich. Hier punkten dann die teureren Geräte der Markenhersteller. Für Sägen von Bosch, Litheli, Makita oder Stihl ist die Ersatzteilversorgung in der Regel auch für die nächsten Jahre gesichert. Die Akkus können zudem auch mit anderen Geräten der Hersteller genutzt werden. Das macht sich auch bei der Haltbarkeit der Batterien bemerkbar.

Wer nur ein paar Äste stutzen möchte, sollte auch mit der überschaubaren Akkulaufzeit der günstigeren Geräte auskommen. Für größere Projekte ist die Laufzeit der aufladbaren Batterie aber definitiv zu niedrig, hier benötigt man dann mehrere Akkus. Stihl gibt für seine GTA 26 Mini-Kettensäge für knapp 125 Euro eine Betriebsdauer von 40 Schnitten bei einem Durchmesser von fünf Zentimetern an. Allerdings kommt hier auch lediglich ein 10,8 Volt-Akku zum Einsatz. Bei den China-Varianten geben die Hersteller bis zu 42 Volt an, was uns allerdings nicht glaubwürdig erscheint. Fakt ist, die Akkulaufzeit der Sägen ist stark überschaubar und nicht für stundenlange Arbeiten geeignet.

Ein weiteres Defizit der billigen No-Name-Sägen ist die mangelnde Ersatzteilversorgung. Nur für die wenigsten der Modelle sind Akku oder Kette einzeln erhältlich. Das sieht bei Markenherstellern wie Stihl, Litheli, Worx oder Milwaukee deutlich besser aus. Hier sind die Preise mit zwischen 100 und über 300 Euro allerdings auch entsprechend höher. Trotzdem, wer die Säge regelmäßig und für einen langen Zeitraum benutzen will, sollte darauf achten.

Mini-Sägen: Die Schnittleistung der kleinen Kettensägen ist beachtlich - die kurze Akkulaufzeit nicht.

Mini-Sägen: Die Schnittleistung der kleinen Kettensägen ist beachtlich - die kurze Akkulaufzeit nicht. heise bestenlisten

Unser Fazit lautet deshalb: Mini-Kettensägen sind praktische Helfer für jeden Hobbygärtner, zu viel sollte man sich von besonders günstigen Geräten aber nicht erwarten. Zum Schneiden von Ästen und kleineren Stämmen sind sie optimal geeignet, ein Ersatz für die klassische Motorsäge, egal ob Verbrenner oder Elektro-Version, sind sie wegen der kurzen Akkulaufzeiten aber nicht. Wer die Säge lediglich für eine Handvoll dicker Äste benötigt, kommt auch mit den billigen No-Name-Modellen ans Ziel. Wer die Säge regelmäßig und langfristig als Werkzeug einsetzen will, sollte wegen der höheren Qualität und der besseren Ersatzteilversorgung mehr investieren und in ein Markengerät investieren. Verwendet man schon andere Akku-Werkzeuge von Stihl oder Worx, sollte man auf jeden Fall eine Säge des jeweiligen Herstellers nutzen, um die Akkus untereinander wechseln zu können.

Was sind Hochentaster?

Zwar sind schon Mini-Kettensägen sehr handlich und eignen sich theoretisch auch für Arbeiten auf der Leiter, einfacher ist das Absägen von Ästen in großer Höhe aber mit dem sogenannten elektrischen Hochentaster. Dabei handelt es sich um Mini-Kettensägen auf einer langen Haltestange, mit denen Gehölze auch in Höhen von 3 bis 5 Metern bearbeitet werden können. Je nach Bedarf gibt es die Sägen wahlweise mit Kabel oder mit Akku. Statt die Leiter durch den Garten zu tragen und dann für einen sicheren Stand für die Arbeiten mit der Säge zu sorgen, schnappt man sich besser einen Hochentaster ab etwa 70 Euro.

Ein Hochentaster ist eine Mini-Kettensäge auf einem Telekopstiel.

Ein Hochentaster ist eine Mini-Kettensäge auf einem Telekopstiel. heise bestenlisten

Klassische Hochentaster funktionieren hingegen nur in Kombination mit dem Teleskopgriff. Wir nutzen hier privat ein kabelgebundenes Kombigerät von Scheppach für 100 Euro. Neben der Säge samt Teleskopstab gehört hier noch eine elektrische Heckenschere zum Lieferumfang. Diese kann ebenfalls in der Höhe eingesetzt werden. Ohne Stromanschluss und ohne den Teleskopstab sind bei uns Säge und Heckenschere allerdings nicht nutzbar. Hier ist die veränderbare Akku-Kettensäge deutlich universeller.

Was sind Akku-Astscheren?

Nicht für jeden Schnitt braucht man eine Säge. Für dünne Äste, Obstbäume, Rosen und Sträucher sind Akku-Astscheren oft das bessere Werkzeug. Sie arbeiten wie eine normale Gartenschere, nur dass ein Elektromotor die Klinge schließt. Das schont Hand und Gelenke, besonders beim Frühjahrsschnitt mit hunderten Schnitten. Dazu kommt ein glatter Schnitt, der besser verheilt als eine gesägte Fläche. Hobby-Modelle schaffen meist Äste bis 20 bis 25 Millimeter, Profi-Geräte bis etwa 40 Millimeter. Diese Angaben gelten aber für frisches, weiches Holz. Bei trockenem Hartholz sollte man etwa ein Drittel abziehen. Alles, was dicker ist, bleibt ein Fall für die Mini-Kettensäge.

Akku-Astscheren

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Schwache Scheren vs. Modelle mit Werkzeugakku

Kleine Scheren mit fest eingebautem Akku um 3,7 Volt sind leicht, günstig und reichen für Rosen, Stauden und junge Triebe. Bei altem Obstbaumholz oder Totholz ist aber schnell Schluss. Bei der beliebten Bosch Easyprune berichten Nutzer bei Hartholz von maximal 1,5 bis 2 cm Durchmesser. Einige dieser Modelle unterstützen außerdem nur die Handkraft und führen den Schnitt nicht selbstständig aus.

Ganz anders arbeiten Scheren mit 18-Volt-Wechselakku aus einem Werkzeug-Ökosystem. Sie haben mehr Kraft, schließen schneller und bleiben auch an der Grenze ihrer Schnittstärke seltener hängen. Die Laufzeit hängt nur vom Akku ab, und ein leerer Akku ist schnell getauscht. Der Nachteil ist das höhere, kopflastige Gewicht. Bei den Markenherstellern ist die Preisspanne groß. Die kompakte Makita DUP181 schafft laut Datenblatt 30 mm und kostet mindestens rund 140 Euro – in der Solo-Variante, ohne Akku. Die Profi-Schere Makita DUP180 im Gürtelholster liegt dagegen selbst ohne Akku bei über 600 Euro. Auch Einhell (Power X-Change) und Bosch haben 18-Volt-Scheren im Programm.

Unsere Erfahrung: No-Name-Schere mit Makita-Akku

Die für viele Hobbygärtner beste Lösung liegt dazwischen: günstige No-Name-Scheren, die mit Markenakkus laufen. Wir nutzen seit einigen Wochen ein günstiges Modell von Amazon für 50 Euro mit unseren Makita-Werkzeug-Akkus mit 18 Volt und sind sehr zufrieden. Frische daumendicke Äste schneidet sie problemlos, und auch bei trockenem Holz bleibt sie deutlich seltener hängen als die schwachen Scheren. Mit einem selbst mit den alternativ im Bundle erhältlichen No-Name-Akkus (3 Ah) ist die Laufzeit für uns kein Thema – pro Akku schaffen wir über 900 Schnitte. Der größte Vorteil gegenüber den Billig-Mini-Kettensägen ist die geringe Lautstärke. Ein weiterer Pluspunkt der Akku: Statt schnell alternder No-Name-Zellen nutzt man den Markenakku, der ohnehin für den Akkuschrauber im Keller liegt. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob die Schere zum Akku passt. Viele Modelle sind zum Beispiel nicht mit Makitas günstiger G-Serie kompatibel. Bei Verarbeitung, Ersatzklingen und Garantie liegen solche Scheren außerdem nicht auf Markenniveau.

Und noch ein Hinweis zur Sicherheit: Gerade die starken Modelle trennen einen Ast in Sekundenbruchteilen ab, und mit einem Finger geht das genauso. Die freie Hand gehört deshalb nie in die Nähe der Klinge.

Fazit

Wer sich eine Mini-Kettensäge kaufen möchte, sollte als Erstes überlegen, wofür man die Säge einsetzen will. Für einzelne Schnitte und den gelegentlichen Einsatz tun es auch die günstigen No-Name-Sägen – allerdings kann es hier passieren, dass bereits nach wenigen Jahren die Akkus defekt und nicht mehr erhältlich sind. Mit der restlichen Ersatzteilversorgung sieht es ähnlich aus.

Wer die Geräte langfristig und regelmäßig nutzen will, solle ein qualitativ hochwertiges Gerät mit Kettenschmierung, werkzeuglosem Kettenspanner und gesicherter Ersatzteilversorgung kaufen. Ein Markengerät gibt es mittlerweile von fast jedem größeren Hersteller. Da wäre etwa die Mini-Kettensäge von Worx, die mit dem optional erhältlichen Teleskopstab zum Hochentaster wird. Der Akku der Mini-Kettensäge von Litheli für 90 Euro funktioniert hingegen nicht nur mit anderen Werkzeugen des Herstellers, sondern dient außerdem als tragbare USB-Powerbank. Hauptkritikpunkt bei allen Mini-Sägen sind deren kurze Akkulaufzeit. Wer plant, die Säge den ganzen Tag zu nutzen, muss deshalb viele Akkus besitzen oder zu einer großen Kettensäge mit Verbrennungsmotor oder einer elektrischen Säge mit Kabel greifen.

Für Äste bis etwa drei Zentimeter lohnt sich zusätzlich eine Akku-Astschere. Wer schon Werkzeugakkus besitzt, sollte zu einem 18-Volt-Modell greifen. Unsere No-Name-Schere mit Makita-Aufnahme zeigt, dass es dafür nicht das teure Markengerät sein muss.