„Die Verräter 2026“: Vom Pokertisch ins Schloss – Wird Teilnehmer Max Kruse Jäger oder selbst Verräter?
„Die Verräter 2026“ Vom Pokertisch ins Schloss – Wird Teilnehmer Max Kruse Jäger oder selbst Verräter?
Max Kruse hat schon viele Wandlungen vollzogen. Fußballspieler, Rennfahrer, Streamer. Nun wird er für RTL zum „Verräter“.
14.08.2026 , 13:36 Uhr
Früher Fußballprofi, heute Oberliga-Kicker – und möglicherweise „Verräter“?
Foto: RTL / Stefan Gregorowius
Max Kruse war schon zu Zeiten seiner Profikarriere ein Spieler, der auch abseits des Feldes immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat. Und auch 2026 wird es nicht ruhig um den ehemaligen DFB-Stürmer. Aktuell mischt er zusammen mit seinem ebenfalls ehemaligen Profi-Fußballer-Kollegen Martin Harnik die Hamburger Oberliga auf und versucht, den TuS Dassendorf an die Tabellenspitze zu schießen.
Schon die Fakten rund um seine jüngste Station tragen viel von dieser Rückkehr in sich: Kruse stammt aus Reinbek bei Hamburg, sein Vater ist in Dassendorf aufgewachsen, und der Ex-Profi sagte selbst, die Idee zur Rückkehr in den Norden habe es schon seit dem Ende seiner aktiven Profikarriere gegeben. Man kann es auch so lesen: Max Kruse ist einer, der viel gesehen hat. Und ab August spielt er auch im TV wieder eine tragende Rolle, wenn er bei Sonja Zietlows „Die Verräter“ mitmacht.
Steckbrief:
- Name: Max Bennet Kruse
- Geburtstag: 19. März 1988
- Größe: 1,80 Meter
- Geburtsort: Reinbek
- Beruf: Fußballspieler
- Familie: verheiratet, ein Sohn
- Instagram: @max.kruse10
Max Kruse bei „Die Verräter“
Max Kruse ist Teil des 18-köpfigen Ensembles von „Die Verräter“. In der von Sonja Zietlow moderierten Show ziehen 18 Prominente in ein Schloss und unterteilen sich in „Verräter“ und „Loyale“. Zu welcher Gruppe der ehemalige Fußballprofi und passionierte Pokerspieler zählt, ist noch nicht bekannt. Fans des ehemaligen Werderaners dürfen sich aber auf eine unterhaltsame Staffel freuen.
Privat kehrt Max Kruse zurück in den Norden
Nachdem Max Kruse zuletzt in Berlin beim BSV AL-Dersimspor aktiv war, kehrte er nun wieder in seine Heimat zurück und spielt beim TuS Dassendorf, einem Spitzenklub der Hamburger Oberliga. Der Verein begründete die Verpflichtung mit Kruses regionaler Verbundenheit und seiner sportlichen Qualität. Kruse selbst sprach davon, sich auf „richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg“ zu freuen.
Kruse soll in Dassendorf laut Vereinsumfeld schrittweise ins Team integriert werden und seine Erfahrung nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz einbringen. Mit Martin Harnik als Sturmpartner trifft Kruse zudem auf einen alten Bekannten, den er aus seiner Zeit bei Werder Bremen noch kennt.
Aufgewachsen in Reinbek, groß geworden zwischen Instinkt und Eigensinn
Max Kruse wurde 1988 in Reinbek geboren und wuchs dort östlich von Hamburg auf. Seine ersten Fußballschritte machte er beim TSV Reinbek, später spielte er beim SC Vier- und Marschlande, ehe 2006 der Wechsel zu Werder Bremen folgte. Dort begann die Profikarriere, die ihn über den FC St. Pauli, den SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, den VfL Wolfsburg, Fenerbahçe und den 1. FC Union Berlin bis zum SC Paderborn führte, wo 2023 seine Profizeit endete.
Für den DFB durchlief er mehrere Jugendmannschaften und wurde ebenfalls für die Nationalmannschaft von Joachim Löw nominiert. Eine Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien blieb ihm allerdings verwehrt. Sieben Jahre später war er dann allerdings auf der großen Bühne, als er an den Olympischen Spielen in Tokio teilnahm. Dort wartete allerdings das bittere Aus nach der Gruppenphase.
Max Kruse privat - zwischen Pokerspiel, Racing und Nachtclub-Exzessen
Zu Kruses öffentlichem Bild gehört seit Jahren auch die Pokerleidenschaft. Eine der bekanntesten Episoden seiner Karriere ist die Geschichte um 75.000 Euro, die er 2015 nach einem Pokerabend in einem Berliner Taxi vergaß. Insgesamt soll sich Kruse bislang 366.000 US-Dollar Preisgeld am Pokertisch erspielt haben.
Eine weitere Leidenschaft ist das Rennfahren und so gründete er 2018 den Rennstall „Max Kruse Racing“. Selbst saß er 2024 in einem Golf V am Steuer bei einem Rennen. Ebenso ist er unter dem Namen „MaxKruseGaming“ auf Twitch aktiv.
Eine Kontroverse um den damaligen DFB-Star gab es 2016, als er im Frühjahr in einem Berliner Nachtclub von einer Bild-Reporterin offenbar gegen seinen Willen fotografiert worden war. Der Disput wurde öffentlich und danach kam er nicht mehr für die Nationalmannschaft zum Einsatz.
Max Kruses nächstes Kapitel im Reality-TV
Kruse ist verheiratet mit seiner Ehefrau Dilara und hat einen Sohn. Seine Frau Dilara Kruse ist aus dem Reality-TV-Kosmos bekannt und war unter anderem bei der „Couple Challenge“, „Forsthaus Rampensau“ und bei „Promis unter Palmen“ zu sehen.
Das nächste Reality-TV-Kapitel eröffnet sich für Familie Kruse nun ab August 2026 bei „Die Verräter“. RTL strahlt die vorab aufgezeichnete Sendung ab dem 17. August aus, bei RTL+ kann man die Folgen schon ab dem 3. August streamen. (ian)
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