Bugatti Destrier: Ein rollendes Kunstwerk mit W16-Motor in Kalifornien enthüllt
Dieses Auto gibt es nur einmal auf der Welt: Der Destrier ist das dritte Einzelstück von Bugatti
Der nur einen Meter hohe Zweisitzer mit W16-Motor und polierten Aluminiumdetails wird in Pebble Beach zum Blickfang der Luxus- und Sammlerszene.
06.08.2026, 14.00 Uhr
3 Leseminuten

Der Bugatti Destrier bleibt ein Einzelstück. Sein Preis dürfte daher bald astronomisch steigen.
PD
Wenn Bugatti ein neues Modell herausgibt, sorgt das meist für Aufsehen in der Autobranche. Denn der Hersteller produziert hochsportliche, exklusive Fahrzeuge in kleiner Auflage. Nicht nur Kenner fragen dann: Wie sieht er aus? Wie ist er angetrieben? Was wird er kosten? Und wer beim Preis nicht zusammenzuckt, möchte dann noch wissen, wie viele Exemplare dieses Bugatti-Modells gebaut werden.
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Beim nun enthüllten Bugatti Destrier ist vor allem die letzte Frage schnell beantwortet: Er ist ein Einzelstück. Beim Hersteller gab es bereits zwei solcher einzigartigen Modelle, die unter dem Programm «Solitaire» entstanden: den Brouillard (Schätzpreis 20 bis 28 Millionen Euro) auf Basis des Serienmodells Mistral sowie den F. K. P. Hommage (Schätzpreis 10 bis 20 Millionen Euro), der auf dem Bugatti Chiron Super Sport basiert.
Er trägt alle Elemente eines klassischen Bugatti
Wie die beiden anderen Solitaire-Modelle ist der Bugatti Destrier ein flacher Zweisitzer mit den typischen Designelementen aktueller Modelle der Marke. Dazu gehören der breite hufeisenförmige Frontgrill und die ausgeprägte C-Grafik an den Türen. Die Aerodynamik ist ausgefeilt: Der Destrier kommt ohne Flügel und grosse Lüftungsöffnungen aus, er profitiert von seiner niedrigen Silhouette. Mit einem Meter Höhe ist er der bisher niedrigste Bugatti überhaupt.

Mit nur einem Meter Höhe ist der Bugatti Destrier das bisher flachste Modell der Marke.
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Eine vierflutige Abgasanlage dominiert das Heck des Bugatti Destrier.
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Der Destrier entstand auf Basis des auf Motorsport-Einsätze ausgerichteten Modells Bolide. Doch anders als dieses rollt er nicht auf 18-Zoll-Rädern, sondern auf solchen von 20 Zoll (vorne) und 21 Zoll (hinten). Die grossen Räder fallen angesichts der niedrigen Karosserie besonders auf. Die Felgen entsprechen optisch denen eines weiteren Einzelstückes früherer Jahre, des «La Voiture Noire» von 2019 (Neupreis 11 Millionen Euro).
Rennsportgene des Bolide in ein Luxusgefährt übersetzt
Als Grundlage dient das Carbon-Monocoque des Bugatti Bolide. Dessen Konzept, die einzelnen Komponenten platzsparend unterzubringen, ermöglicht die geringe Höhe des Destrier. Zu sehen ist die Kohlefaserstruktur der Karosserieteile jedoch nur teilweise an Front und Heck. Sonst ist die Aussenhaut in dunkelblauem «Sapphire Celeste» lackiert. Hinzu kommen Designelemente aus poliertem Aluminium.
Das Interieur des Destrier ist deutlich luxuriöser gestaltet als beim spartanisch ausgerüsteten Bolide. Leder und 3-D-gewobene Stoffe dominieren in warmen Beigetönen die Polsterung.

Warme Farben, weiche Materialien: Im Innern des Bugatti Destrier kann man sich wohlfühlen.
PD
Für den Antrieb sorgt der von anderen Bugatti-Modellen bekannte 16-Zylinder-Benzinmotor mit acht Litern Hubraum und vier Turboladern. Er leistet auch im Destrier 1600 PS und ist wie üblich hinter den Sitzen und vor der Hinterachse eingebaut.
Erstmals dem Publikum präsentiert wird der Bugatti Destrier Mitte August während der traditionellen Monterey Car Week mit einer Reihe von Veranstaltungen und Fahrzeugauktionen in Kalifornien rund um Pebble Beach. Doch zwei Fragen bleiben offen: Was das noble Einzelstück kosten wird, ist noch nicht bekannt. Und wer der Käufer ist, dürfte vorerst geheim bleiben.
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