Brutaler Überfall auf Dom-Schausteller: Was über die Täter bekannt ist
Polizei
Dom-Schausteller zu Hause überfallen: Darauf hatten es Teenie-Räuber abgesehen
Teenager überfallen 51-Jährigen in Billwerder. Das Opfer soll ein Fahrgeschäft auf dem Hamburger „Dom“ betreiben.
Ein 51-Jähriger wurde bei einem brutalen Raubüberfall am Sonntagabend lebensgefährlich verletzt. Das Opfer soll ein Fahrgeschäft auf dem Hamburger „Dom“ betreiben. Das Ziel der Täter könnten die Einnahmen gewesen sein.
Zwei Frauen klingelten gegen 20 Uhr zunächst unter einem Vorwand an der Tür des Einfamilienhauses in Billwerder. Eine 83-Jährige öffnete, dann stürmten maskierte Jugendliche an ihr vorbei ins Obergeschoss. Kurz darauf zwangen sie einen 51-jährigen Angehörigen der Frau mit einer Stichwaffe, ihnen Wertgegenstände auszuhändigen. Danach flüchteten sie mit der Beute.
Während des Überfalls wurde der 51-Jährige lebensgefährlich verletzt. Nach einer Notoperation ist er inzwischen außer Lebensgefahr.
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Opfer soll Fahrgeschäft auf Hamburger „Dom“ berteiben
Nach MOPO-Informationen betreibt das Opfer ein Fahrgeschäft auf dem Hamburger „Dom“. Die Täter sollen es auf die Einnahmen abgesehen haben. Auf Nachfrage bestätigte die Polizei, dass neben Schmuck auch Bargeld gestohlen wurde. Die genaue Höhe ist noch unklar. Wie die MOPO erfuhr, soll das Opfer zunächst von mehreren Zehntausend Euro gesprochen und die Summe dann nach unten korrigiert haben.
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Einen Tag nach dem Überfall wurden drei Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren in Bergedorf und Lohbrügge festgenommen. Gegen zwei weitere wird ermittelt.
Die Polizei hatte die Verdächtigen mithilfe von Überwachungsaufnahmen identifiziert. Sie sollen aus dem Bekanntenkreis des Opfers stammen. Insgesamt 85 Polizisten waren an den Festnahmen beteiligt, um sämtliche Fluchtwege abzusichern. Alle drei Hauptverdächtigen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. (mp)