Doppelwarnung in NRW: Erst Hitze, dann drohen Gewitter und Unwetter

Stand: 14.08.2026, 13:39 Uhr

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In NRW warnen Wetter-Experten erneut vor starker Hitze. Schon am Samstag könnten kräftige Gewitter folgen. Lokal sind auch Unwetter nicht ausgeschlossen.

Hamm – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte schon für Freitag, 14. August, erneut vor starker Hitze in Nordrhein-Westfalen – und schließt auch für Samstag eine weitere Hitzewarnung nicht aus. Direkt im Anschluss droht dann der nächste Wetterumschwung: Schauer, Gewitter und mögliche Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Blitze durchzucken die Nacht: Heftiges Sommergewitter über Mös, Blitze zucken bei einem Sommergewitter in der Nacht in Mössingen.

Auf die Hitze könnten Unwetter in NRW folgen. (Symbolfoto) © IMAGO / onw-images

Nach bis zu 36 Grad am Donnerstag klettern die Temperaturen am Freitag in NRW auf bis zu 38 Grad. Der DWD sprach deshalb bereits am frühen Vormittag eine Hitzewarnung der Stufe 1 aus – die gefühlte Temperatur lag dabei über 32 Grad. Ausgenommen sind nur einige Höhenlagen im Sauerland und in der Eifel, wo allerdings ein schlimmes Feuer im Hürtgenwald die Einsatzkräfte in Schach hält.

Kaum Abkühlung in der Nacht

Auch nachts gibt es kaum Abkühlung: In der Nacht zu Freitag war vielerorts eine sogenannte Tropennacht möglich. Der DWD erwartete bloß Tiefstwerte zwischen 21 und 15 Grad, in den Städten konnte es teils nicht kühler als 23 Grad werden. Zum Vergleich: An die bisherigen Hitzerekorde dieses Jahres in NRW kommen die Werte nicht ganz heran. Am 26. Juni wurden in Tönisvorst 40,2 Grad gemessen, einen Tag später ebenfalls 40,2 Grad in Weilerswist.

Der DWD rät bei diesem Wetter:

  • direkte Sonne meiden
  • regelmäßig trinken
  • körperliche Anstrengung vermeiden

Auch der Samstag dürfte sich für viele Menschen sehr heiß anfühlen – obwohl die Höchstwerte laut DWD 4 bis 5 Grad niedriger liegen sollen als am Freitag. Grund ist die hohe Schwüle: Während die Luft am Donnerstag und Freitag noch trockener ist, steigt am Samstag die Luftfeuchtigkeit. Deshalb hält der DWD auch für Samstag eine erneute Hitzewarnung der Stufe 1 für möglich.

Die aktuelle Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für NRW bestätigt den Trend: Der Freitag bringt laut DWD „sonniges und sehr heißes Sommerwetter“ – verbreitet sonnig, kaum Wolken und niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 34 und 38 Grad, nur auf dem Kahlen Asten wird es mit rund 30 Grad etwas erträglicher. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Süd auf Nordwest. Auch die Nacht zum Samstag bleibt zunächst meist klar und trocken, erst später ziehen einzelne Wolkenfelder auf. Die Temperaturen sinken auf 19 bis 14 Grad, in Städten und Hochlagen kühlt es kaum unter 21 Grad ab.

Danach der Umschwung: Gewitter und mögliche Unwetter

Im Tagesverlauf des Samstags ändert sich das Bild: Der DWD rechnet damit, dass von Westen „einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen“ aufziehen. Die Höchstwerte liegen dann noch zwischen 29 und 34 Grad, abseits der Gewitter weht meist nur schwacher bis mäßiger Wind aus Nord. Lokale Unwetter schließen die Meteorologen nicht aus.

Auch in der Nacht zum Sonntag bleibt es unruhig: Der Himmel ist wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise fällt schauerartiger Regen, vereinzelt verstärkt durch Gewitter. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 14 Grad.

Am Sonntag selbst beruhigt sich die Lage weitgehend, anfangs bleibt es aber noch teils stark, sonst wechselnd bewölkt – meist jedoch niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen erreichen nur noch 23 bis 27 Grad, auf dem Kahlen Asten rund 20 Grad, bei schwachem bis mäßigem Wind aus Nordwest bis Nord. Die lang ersehnte Abkühlung ist damit endlich da: Nach bis zu 38 Grad am Freitag werden am Sonntag nur noch bis zu 27 Grad erreicht – was allerdings immer noch ziemlich warm ist.

Auch der Start in die neue Woche bleibt unbeständig. In der Nacht zum Montag sind vereinzelt Schauer möglich, oft bleibt es aber trocken. Der Montag selbst startet wolkig bis stark bewölkt mit zeitweiligem leichtem Regen, im Nachmittagsverlauf lockert es von Südwesten her zunehmend auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 25 Grad, auf dem Kahlen Asten bei rund 17 Grad. In der Nacht zum Dienstag ist zeitweise noch etwas Regen möglich, dabei kühlt es weiter auf 16 bis 13 Grad ab.