Drebbers Heimathus feiert 25-jähriges Jubiläum beim Erntedankfest
Stand: 04.10.2026, 19:00 Uhr
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Der Heimatverein Drebber hat sein Erntedankfest rund um das Fachwerkhäuschen gegenüber der Marienkirche gefeiert. Das Heimathus wurde 2001 aufgestellt – aus einem abgebrochenen Speicher aus Stocksdorf.
Drebber – Im Mittelpunkt des diesjährigen Erntedankfestes in Drebber, zu dem der Heimatverein von 1993 für Samstag eingeladen hatte, stand dieses Mal das beschauliche Heimathus gegenüber der Marienkirche. Denn das steht genau seit mittlerweile 25 Jahren dort. Heimatvereinsvorsitzender Friedrich Iven erinnerte in einem Grußwort im Anschluss an den von Pastor Rainer Hoffmann gehaltenen Zeltgottesdienst neben dem Fachwerkhäuschen an die Gründung des Heimatvereins anno 1993 und die dann schnell gewachsene Idee, dass man ein Heimathaus haben wolle. „Es gab da erst mal viele verschiedene Grundstücke, die als Standorte infrage kamen. Letztlich haben wir dann diesen Platz in Mariendrebber gefunden“, so Iven.
2001 wurde das Heimathus dort aufgestellt und bietet heute Platz für Veranstaltungen mit bis zu 40 Besuchern, wird aber auch immer wieder gerne als Außenstelle des Barnstorfer Standesamtes genutzt.
Auf der Jahreshauptversammlung am 13. Februar 1995 war zum ersten Mal darüber gesprochen worden, dass im knapp 25 Kilometer entfernten Stocksdorf ein alter Speicher abgebrochen werden sollte und dem Heimatverein zum Wiederaufbau in Drebber überlassen werden könne. Grundsätzlich sei während dieser Jahreshauptversammlung bei zwei Enthaltungen der Vorschlag angenommen worden, das besagte Gebäude abzubrechen und später als Heimathaus in Drebber wieder aufzubauen.
Friedrich Iven erinnerte auch an Heinz Kuhlmann, der sich nach der Vereinsgründung als Vorsitzender mit großem Engagement für den Verein und die Idee eines Heimathauses eingesetzt hatte. Zu den Aktivposten hätten seinerzeit dabei auch Friedrich Kirchhoff und Friedrich Ippen gehört, die Iven jeweils mit einem Präsentkorb bedachte. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Heimatverein sei. Ohne viele Helfer wäre auch das Erntedankfest nicht durchführbar gewesen. Und für die Kaffeetafel hätten wieder einmal zahlreiche Frauen leckere Kuchen und Torten gebacken. Aber auch Aufgaben wie das Eindecken der Tische, das Kaffeekochen oder der Einsatz am Grill wurden von Helfern ehrenamtlich übernommen. Dieser Einsatz mache natürlich nur dann Sinn, wenn zu den entsprechenden Veranstaltungen auch entsprechend viele Besucher kämen.

Und vor dem Haus füllten sich die Plätze dank des sonnigen Herbsttages vorwiegend in den Nachmittagsstunden. Dazu gab es Unterhaltsames von den Line-Dancern, der Chorgemeinschaft und dem Blasorchester. „Das haben wir in Drebber alles“, so Friedrich Iven mit Blick auf die drei Vereinigungen aus der Gemeinde.
Iven dankte außerdem den Sponsoren, die ebenfalls wichtige Beiträge zum Erntedankfest geleistet hatten, und nannte dabei die Kreissparkasse und die Gastronomiebetriebe Friemann, Logemann und Roshop. „Und natürlich der Eventverleih Sebastian Münster“, der auch das Zelt und weiteres Equipment zur Verfügung gestellt hat.
Ein besonderer Hingucker waren zahlreiche Fotos aus dem alten Drebber, die Raimund W. Jacob zusammengestellt hatte. Und mit denen er deutlich machen konnte, dass auch in Drebber die Zeit nicht stehen geblieben ist.
Für Mittwoch, 21. Oktober, und Mittwoch, 18. November, lädt der Heimatverein jeweils ab 15 Uhr zu seinen nächsten Spielenachmittagen ein. Auch die finden im Heimathus statt, ebenso wie die Advents- und Weihnachtsfeier des Heimatvereins, die für Mittwoch, 30. November, ab 19 Uhr im Terminplan steht.