Siegesserie perfekt: Werro krönt Traumjahr bei der Ultimate Championship

Drei Podestplätze für die Schweiz an der Ultimate Championship in Budapest – Werro beendet das Jahr ungeschlagen

Audrey Werro läuft bei der Erstausgabe des Events zum nächsten Sieg. Die Schweizerin lässt der Konkurrenz einmal mehr keine Chance. Auch Simon Ehammer und Angelica Moser schaffen es aufs Podest.

12.09.2026, 22.11 Uhr

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Aktualisiert


Audrey Werro holt sich über 800 m den Sieg.

Audrey Werro holt sich über 800 m den Sieg.

Tibor Illyes / EPA

(sda) Audrey Werro läuft beim Ultimate Championship in Budapest zum nächsten Sieg. Die Schweizerin lässt der Konkurrenz einmal mehr keine Chance. Werro setzte sich in 1:55,88 durch und hatte auf die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson (1:56,26) einen komfortablen Vorsprung. Die Niederländerin Femke Broeders-Bol (1:56,74) wurde Dritte.

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Damit sicherte sich die 22-Jährige Werro beim Saisonabschluss in der ungarischen Hauptstadt das Preisgeld von 150 000 Dollar. Valentina Rosamilia durfte sich über Platz 5 freuen, während Veronica Vancardo auf den Start verzichtete. Der Grund war zunächst unklar. Allerdings war die Freiburgerin am Freitag im Halbfinal gestürzt und hatte sich danach behandeln lassen müssen.

Für Werro war es der Abschluss einer eindrücklichen Saison: Sie blieb in der Freiluftsaison ungeschlagen und sicherte sich ihren insgesamt zehnten 800-m-Erfolg in Serie. Darunter waren die Siege in Lausanne, Zürich, beim Diamond-League-Final in Brüssel sowie an der EM in Birmingham. Dabei stellte sie mehrere Meetingrekorde und eine persönliche Bestleistung auf. Mit 1:53,70 fehlten ihr in Zürich nur 42 Hundertstel auf den Weltrekord von Jarmila Kratochvilova, den die Tschechin 1983 aufgestellt hatte.

Ehammer und Moser auf dem Podest

Zwei weitere Podestplätze gab es für die Schweiz im Weitsprung und im Stabhochsprung. Weitspringer Simon Ehammer klassierte sich mit 8,07 m auf Platz 3, zeigte sich mit seiner Leistung jedoch nicht zufrieden. Er blieb deutlich unter seinem EM-Silbersprung von Birmingham (8,29 m), mit dem er in Budapest allerdings ebenfalls nur Dritter geworden wäre. Den Sieg holte sich Europameister Miltiadis Tentoglou mit 8,35 m, einen Zentimeter vor dem Bulgaren Boshidar Sarabojukow.

Wie Ehammer wurde auch Angelica Moser Dritte. Die Stabhochspringerin übersprang 4,85 m, scheiterte dann aber beim Versuch, mit 4,90 m ihren eigenen Schweizer Rekord von 4,88 m zu verbessern. Diese Höhe schafften die beiden Amerikanerinnen Sandi Morris und Hana Moll, wobei Morris weniger Versuche benötigte und sich so den Sieg sicherte.

In den 100-m-Finals gingen die Siege an die USA. Bei den Männern gewann Kenny Bednarek in 9,85 Sekunden. Der Jamaikaner Oblique Seville wurde in 9,90 Sekunden Zweiter. Bei den Frauen bestätigte Melissa Jefferson-Wooden ihre Vormachtstellung über 100 m eindrücklich. Die Weltmeisterin gewann in 10,62 Sekunden und stellte damit eine Weltjahresbestleistung auf. Die 25-Jährige lief die siebtbeste Zeit der Geschichte und liess die Olympiasiegerin Julien Alfred aus St. Lucia (10,74) hinter sich.

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