Ein Sieg der Moral: TSV Otterfing schlägt Weßling
Stand: 18.10.2026, 21:05 Uhr
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TSV Otterfing holt mit großer Motivation einen 3:1-Erfolg gegen Weßling.
Otterfing – Der Bann ist gebrochen beim TSV Otterfing. In der Kreisliga 1 gewann der Aufsteiger nach zuletzt drei knappen Niederlagen sein Heimspiel gegen den SC Weßling mit 3:1. Wenn auch die TSV-Kicker am heimischen Nordring nicht ganz an die starken Auftritte gegen Lenggries und in Deisenhofen anknüpfen konnten, so stand am Ende ein verdienter Sieg der Moral zu Buche.
„Nach den bitteren letzten Spielen sind wir einfach glücklich über den Sieg. Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt TSV-Trainer Raphael Schwanthaler. „Wie der Dreier zustande gekommen ist, das ist uns jetzt egal.“
In einem ausgeglichenen Spiel taten sich beide Seiten schwer, an die Leistungsgrenze zu kommen. So waren Torchancen hüben wie drüben Mangelware. Der Ball lief zwar nicht so gut wie zuletzt bei den Otterfingern, aber der etwas holprige Untergrund machte es den Teams auch nicht leicht.
„Wir hatten nicht so viele Chancen wie zuletzt. Aber das Wichtigste ist: Wir wissen noch, wo das Tor steht“, freut sich Schwanthaler.
Zuerst mussten die Hausherren aber einen Nackenschlag verkraften. Denn nach einer guten halben Stunde, als man das Spiel eigentlich gut im Griff hatte, fälschte Keeper Florian Stutz einen Rückpass unglücklich in den eigenen Kasten ab.
Der TSV antwortete aber noch vor der Pause. Auf der rechten Außenbahn setzte sich Yannick Müller durch und legte ab ins Zentrum, wo Christian Blaschke zum 1:1-Pausenstand einschob.
Nach dem Seitenwechsel machte Stutz seinen Patzer mit einer Glanzparade wieder wett, ehe Aron Mättig die Otterfinger erstmals in Führung brachte. Nach einem Freistoß nickte der aufgerückte Verteidiger zum 2:1 ein.
Die Führung behauptete der TSV dann bis in die Schlussphase. Der eingewechselte Antonio Mann machte mit dem 3:1 in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Der Schiedsrichter pfiff nicht mehr an, und so war der wichtige Heimdreier unter Dach und Fach.
„Es war ein Arbeitssieg. Es war nicht einfach, nach dem Rückstand gleich wieder zurückzukommen“, sagt Schwanthaler. „Das Team hatte die Mentalität, um das Spiel zu drehen. Das ist in der aktuellen Phase nicht selbstverständlich.“ Nun können die TSV-Kicker am Donnerstag mit breiter Brust zum Nachholspiel beim TSV Murnau II fahren.