Ein Toter bei Brand in Kreuzberger Pflegeeinrichtung – mehrere Verletzte

Wichtige Updates

Spandau: Mann bedroht Polizisten mit Schreckschusswaffe – keine Verletzten

Festnahme nach Wohnmobile-Brand in Marzahn

Brand in Pflegeeinrichtung in Kreuzberg – ein Toter

Schlag gegen Drogenlieferdienst – drei Männer festgenommen

Philipp Luther

Philipp Luther

Spandau: Mann bedroht Polizisten mit Schreckschusswaffe – keine Verletzten

In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 22 wegen randalierender Personen zu einem Mehrfamilienhaus in die Grenadierstraße nach Spandau gerufen. Im Hausflur trafen die Beamtinnen und Beamten gegen 2 Uhr auf drei Männer im Alter von 35, 38 und 60 Jahren. Der 38-Jährige richtete unverzüglich eine Schusswaffe auf die Polizisten. Diese forderten den Mann unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen auf, die Waffe abzulegen. Nachdem der Tatverdächtige der Aufforderung nachgekommen war, wurden alle drei Personen aus Eigensicherungsgründen zu Boden gebracht und gefesselt. Der 38-Jährige leistete dabei erheblichen Widerstand. Bei der Waffe handelte es sich um eine durchgeladene Schreckschusswaffe, die von den Einsatzkräften sichergestellt wurde.

Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der 38-Jährige für eine Blutentnahme sowie zur Identitätsfeststellung in den Polizeigewahrsam gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von etwa 2,8 Promille. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung im selben Haus entdeckten die Beamtinnen und Beamten eine weitere Schreckschusswaffe, eine Armbrust mit Aufsatzvisier, diverse Munition, einen Dolch sowie eine Axt mit Dornengriff. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Der Mann wurde schließlich aus dem Gewahrsam entlassen; die beiden anderen Männer wurden bereits vor Ort auf freien Fuß gesetzt. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung mit Waffen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. 

Philipp Luther

Philipp Luther

Festnahme nach Wohnmobile-Brand in Marzahn

Nach dem Brand auf einem Betriebsgelände in Marzahn hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 21-Jährige wurde gegen 23.30 Uhr in der Nähe des Brandortes festgenommen. Laut Polizeiangaben ist der Festgenommene wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Er sei in das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert worden. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es von der Polizei. Der Tatverdächtige solle im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. 

Philipp Luther

Philipp Luther

Prügelattacke auf Linke-Wahlkämpfer in Charlottenburg

In Berlin-Charlottenburg sind am Freitagabend Wahlkämpfer der Linken beim Haustüreinsatz angegriffen worden. Der unbekannte Täter habe nach einem Streitgespräch über Wahlwerbung ein 36-jähriges Parteimitglied mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen und in den Schwitzkasten genommen, teilte die Berliner Polizei am Samstag mit. Der Mann sei am Kopf verletzt worden, habe eine medizinische Behandlung aber abgelehnt. Die 35-jährige Begleiterin des Geschädigten blieb demnach unverletzt.

Der Unbekannte befand sich laut Polizeiangaben während der Tat in Begleitung eines Mannes und einer Frau. Demnach flüchteten die drei Personen. Die Ermittlungen habe der polizeiliche Staatsschutz übernommen. Der Kandidat der Linken im betroffenen Wahlkreis 1 Charlottenburg-Wilmersdorf, Niklas Schenker, zeigte sich „geschockt von diesem Angriff“.

Bis Donnerstag zählte die Polizei Berlin insgesamt 39 verbale oder physische Angriffe auf Parteirepräsentanten im Wahlkampf. In knapp der Hälfte der Fälle (18) seien AfD-Repräsentanten Opfer der Angriffe geworden. Jeweils acht Fälle betrafen Grüne oder Linke. In drei Fällen wurden SPD-Leute attackiert, jeweils ein Mal Wahlhelfende von CDU und BSW. 

Philipp Luther

Philipp Luther

Bei Neuruppin: E-Auto prallt gegen Baum – zwei Tote

Zwei Menschen sind bei Neuruppin im Nordwesten Brandenburgs bei einem Verkehrsunfall in einem brennenden Fahrzeug ums Leben gekommen. Das Elektroauto sei am Freitagabend aus bisher unbekannter Ursache zwischen den Ortschaften Krangen und Zermützel gegen einen Baum geprallt und in Brand geraten, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Nord.

Das Fahrzeug sei in Flammen aufgegangen und der Baum habe nach ersten Erkenntnissen den Zugang zum Fahrzeug versperrt, sagte ein Sprecher der Polizei. Deshalb sei es schwierig gewesen, die Personen aus dem brennenden Auto zu holen. Sie konnten noch nicht identifiziert werden. 

Philipp Luther

Philipp Luther

Brand in Pflegeeinrichtung in Kreuzberg – ein Toter

In Kreuzberg ist die Feuerwehr seit 9.45 Uhr in der Waldemarstraße mit 155 Kräften im Einsatz. Dort war in einer Pflegeeinrichtung ein Patientenzimmer in Brand geraten, hieß es von einem Sprecher. Dabei sei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Der Brand sei mittlerweile gelöscht worden, die Feuerwehr betreue noch Verletzte vor Ort. Insgesamt seien 25 Menschen verletzt worden. Sie sprach von einem "Massenanfall". 

Nach bisheriger Kenntnis handele es sich ausschließlich um Rauchgasvergiftungen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Alle Bewohner der Einrichtung seien inzwischen aus dem Gebäude gebracht worden und würden versorgt. 
Die Polizei Berlin teilte über X indessen mit, eine Person sei im Gebäude verstorben. Die Feuerwehr bestätigte dies. Es gebe außerdem mehrere Leichtverletzte und eine Person habe lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Sie sei nach erfolgreichen Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gekommen. Die Kriminalpolizei sei für weitere Ermittlungen vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar. Verkehrsteilnehmer bittet die Polizei, den Bereich um die Waldemarstraße weiträumig zu umfahren.

Philipp Luther

Philipp Luther

Mehrere Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet – in Marzahn brannten zehn Wohnmobile

Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonnabend mehrmals ausgerückt. Auf der Bundesautobahn A114 brannte in Blankenfelde ein Pkw. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gleich zweimal ging es für die Feuerwehr nach Marzahn. Gegen 22 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Betriebsgelände aus, auf dem acht Wohnmobile in Flammen standen. Auch hier wurde niemand verletzt, vier weitere Fahrzeuge seien aber beschädigt worden. Die Polizei kontrollierte vor Ort eine Person und vermutet Brandstiftung.

Michael Färber

Schlag gegen Drogenlieferdienst – drei Männer festgenommen

Beamten der Polizei Berlin gelang am Donnerstagnachmittag ein Schlag gegen einen Drogenlieferdienst. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin vollzogen die Einsatzkräfte im Verlauf des Donnerstags mehrere Scheinankäufe von illegalen Betäubungsmitteln in den Stadtteilen Köpenick, Friedrichsfelde und Alt-Hohenschönhausen. Dem gingen seit Januar 2026 geführte Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und eines Fachkommissariats der Polizeidirektion 3 (Ost) zu dem sogenannten Drogenlieferdienst voraus. Dieser soll mit Flugblättern und Visitenkarten für den Kauf verschiedener Drogen geworben haben.

In der Zeit von 13 bis 18 Uhr vollzogen die Beamten die Scheinankäufe und nahmen die Verkäufer der Drogen, drei Männer im Alter von 21, 26 und 29 Jahren, im Anschluss fest. Bei den darauffolgenden Durchsuchungen der Tatverdächtigen sowie zweier Autos und eines Lieferfahrrades fanden die Einsatzkräfte neben Bargeld und Mobiltelefonen auch größere Mengen Drogen, darunter Kokain, Marihuana, Ecstasy und Amphetamin.

Während der 29-Jährige und der 26-Jährige nach Feststellung ihrer Identitäten später wieder entlassen wurden, ist der 21-Jährige in Polizeigewahrsam gebracht worden. Am Freitag wurde gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl vom Ermittlungsgericht des Amtsgerichts Tiergarten erlassen und vollzogen. Die Ermittlungen dauern an.

Michael Färber

Herrenloses Gepäckstück legte S-Bahnhof Lichtenberg lahm

Wegen eines herrenlosem Gepäckstücks musste der S-Bahnhof Lichtenberg am Freitagnachmittag teilweise gesperrt werden. Einsatzkräfte des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei mussten anrücken und kümmerten sich um das Gepäckstück. Der Zugverkehr war auf den S-Bahnlinien S5 und S7 unterbrochen.

Die Linie S75 war zwischenzeitlich eingeschränkt. Auf den Linien S41, S42, S8 und S85 sei der Verkehr eingeschränkt gewesen, hieß es von der S-Bahn.

Laut Bundespolizei hatte eine Zeugin Personen auf einer S-Bahn beobachtet und die Polizei gerufen. Einsatzkräfte konnten niemanden antreffen. Die Strecke sei nach knapp 45 Minuten wieder freigegeben worden. Die Maßnahmen seien nach zwei Stunden beendet gewesen, sagte ein Polizei-Sprecher.

Jessica Pillatzki

Menschenkette gegen Schließung des Russischen Hauses 

In Mitte findet aktuell eine als Menschenkette angemeldete Versammlung gegen eine mögliche Schließung des Russischen Hauses an der Friedrichstraße statt. Die Teilnehmer werben nach Angaben der Anmelder für „Dialog und offizielle Kulturbrücken" als Weg, Frieden und Entspannungspolitik zu sichern, und wenden sich zugleich gegen eine Schließung der Goethe-Institute in Russland. 

Nach der Vertragslage wird die Nutzung des Hauses erst Mitte 2027 auslaufen. Doch die Bundesregierung will den Betrieb schon vorher einschränken. Deshalb werden alle aus Russland entsandten Mitarbeiter zur Ausreise aufgefordert - ebenso wie das Personal des russischen Generalkonsulats in Bonn, das am 18. September schließt. Auch nach dem Ende des Kulturzentrums bleibt das große Haus in russischem Staatsbesitz.

Mit der Schließung reagiert Deutschland auf den versuchten Sprengstoffanschlag mit Drohnen am Flughafen Leipzig/Halle von Anfang August. Er wird russischen Geheimdiensten zugeschrieben. Moskau weist den Vorwurf zurück und hat seinerseits die Schließung der drei deutschen Goethe-Institute in Russland angekündigt.

Betrieben wird das Russische Haus von der staatlichen russischen Agentur für kulturelle Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo). Wegen des Ukraine-Krieges hat die EU die Agentur 2022 auf ihre Sanktionsliste gesetzt. 

Jessica Pillatzki

17 Schüsse in Adlershof: Polizei fahndet weiter nach Tätern

Nach dem versuchten Mord mit zahlreichen Schüssen auf einen 20-jährigen Mann in Adlershof vor einer Woche fahndet die Polizei weiterhin nach den Tätern und bittet um Unterstützung der Ermittlungen. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft suchen Zeugen des Angriffs und der Verfolgungsjagd in der Nacht auf Freitag, den 11. September.

Mehrere Menschen mit Autos sollen beteiligt gewesen sein, insgesamt fielen demnach 17 Schüsse. Das 20-jährige Opfer wurde getroffen, verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Angriffe und die Verfolgung begannen am Marktplatz und setzten sich dann in der Dörpfeldstraße und der Anna-Seghers-Straße fort. Wer etwas beobachtet hat, solle sich melden.

Hinweise nimmt die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911666 oder per E-Mail an [email protected] entgegen. Auch an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache können Hinweise gegeben werden. Sollte sofortiges polizeiliches Handeln erforderlich sein, wählen Sie bitte den polizeilichen Notruf unter der Telefonnummer 110. 

Jessica Pillatzki

Oberspreewald-Lausitz: Motorradfahrer stirbt nach Unfall mit Lkw

Ein Motorradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall bei Bahnsdorf (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei kam der 54-Jährige von der Fahrspur ab und stieß frontal mit einem Lkw zusammen. Trotz Notoperation starb der Mann kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, wie die Polizei mitteilte. Die genau Ursache für den Unfall sei noch unklar. 

Jessica Pillatzki

Tote Frau im Wald bei Eberswalde entdeckt

In einem Wald bei Eberswalde (Landkreis Barnim) ist eine tote Frau gefunden worden. Ein Pilzsucher habe die Leiche am Donnerstag entdeckt, sagte ein Sprecher der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei der Toten um eine 26-jährige Frau handeln. Die Identität sei aber noch nicht zweifelsfrei geklärt. Nun ermitteln die Beamten. Zunächst hatte die "Märkische Oderzeitung" berichtet. 

Jessica Pillatzki

Lkw stürzt auf Autobahn um – Fahrer stirbt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 10 ist ein Lastwagenfahrer gestorben. Der Lkw des 54-jährigen Fahrers stürzte am Morgen am Autobahndreieck Potsdam nahe Werder (Havel) um, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Da das Fahrzeug noch geborgen werden muss, ist die Fahrbahn in Richtung Frankfurt/Oder laut Polizei zunächst gesperrt und wird voraussichtlich noch zwei Stunden blockiert sein. Autofahrer werden gebeten, den gesperrten Bereich zwischen den Anschlussstellen Glindow und Ferch zu umfahren.

Laut Polizeisprecher ereignete sich der Unfall gegen drei Uhr am frühen Morgen. Demnach kam der 54-Jährige mit seinem Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Schutzplanke, wobei der Laster umstürzte. Zurzeit geht die Polizei davon aus, dass gesundheitliche Gründe zu dem Unfall führten. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Nun ermittelt die Polizei zum genauen Unfallhergang. 

Tobias Köberlein

Kreuzberg: Polizist schießt auf Fahrzeug, um Kollegen zu retten 

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt in der Nacht zu Freitag um kurz vor 2 Uhr ein hochmotorisierter Pkw neben zivilen Einsatzkräften der 32. Einsatzhundertschaft, die sich in der Ritterstraße befanden. Die Insassen stiegen aus und besprühten nach einem kurzen Streitgespräch einen Polizeibeamten mit Reizgas, ehe sie zurück in ihr Fahrzeug flüchteten.

Als der getroffene Beamte auf die Fahrbahn vor den Pkw trat, setzte der Fahrer den Wagen abrupt in Bewegung und steuerte auf ihn zu. Der Beamte konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Um seinen unmittelbar gefährdeten Kollegen zu schützen, schoss ein anderer Polizeibeamter auf einen Reifen des beschleunigenden Fahrzeugs. Trotz der Schüsse setzte der Wagen seine Fahrt über die Ritterstraße und den Segitzdamm in Richtung Wassertorplatz fort.

Das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil von Polizeibeamten, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie weiterer Straftaten. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen dauert an.

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