Tennis-Ikone fordert Pfiffe gegen Zverev nach Unsportlichkeit bei den US-Open
„Eine Schande!“: Ex-Tennis-Star fordert Pfiffe gegen Zverev
Stand: 18.09.2026, 14:08 Uhr
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Alexander Zverev hat beim US-Open-Triumph nicht nur sportlich für Aufsehen gesorgt. Nun richtet eine Tennis-Ikone eine deutliche Forderung an die Zuschauer.
New York City – Bei seinem Sieg bei den US Open gegen Ben Shelton ist Alexander Zverev nicht nur mit seiner hohen Konstanz aufgefallen. Vor seinem Aufschlag ließ sich der Deutsche häufig sehr viel Zeit und prellte den Ball lange auf den Court. Vor allem beim zweiten Aufschlag, bei dem es keine zeitliche Begrenzung gibt, sorgte dies für Kritik bei Experten und Gegnern.

Auch Rennae Stubbs, ehemalige Nummer eins der Damen-Doppel-Weltrangliste, fand dafür klare Worte: „Habt ihr den US-Open-Finalisten Ben Shelton gesehen? Er stand da, als würde er darauf warten, dass seine Freundin ihm einen Kaffee holt. Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpraller, diesmal waren es 12?! Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen“, äußerte sie sich in ihrem Podcast.
Ex-Tennis-Ass will Pfiffe gegen Zverev
Stubbs forderte die Fans auf, sich aktiv gegen das Zeitspiel einzusetzen: „Fangt einfach an, ihn beim zehnten Aufprall auszubuhen.“ Die Australierin bezeichnete Zverevs Ritual als „Schande“ und betonte, dass es nicht in Ordnung gewesen sei, sich mit diesem Verhalten den Sieg zu holen.
Auch Shelton, der nach vier Sätzen das Match nicht für sich entscheiden konnte, war vom Verhalten seines Konkurrenten nicht begeistert: „Ich sollte nicht gezwungen sein, schon an der Linie zu warten, wenn er den Ball 20- bis 25-mal auftippt. Er prellt den Ball nie weniger als zehnmal“, sagte er in einer Pressekonferenz über die aktuellen Regelungen. Karen Khachanov, Zverevs Halbfinalgegner, äußerte sich ebenso zu den vielen Aufprällen: „Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet.“
Mit dem Sieg bei den US Open holte sich Zverev den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Bald könnte sich der 29-Jährige an die Spitze der ATP-Rangliste setzen, welche aktuell von Jannik Sinner angeführt wird. Der Italiener fällt wegen Verletzungen im rechten Knie bereits seit mehreren Wochen aus. Seine letzte Partie bestritt er beim Sieg im Wimbledon-Finale gegen Zverev. (cm)