Zwei Eintracht-Stars überragend bei historischem DFB-Pokal-Abend besonders
Eintracht-Klassenbuch nach DFB-Pokal-Auftakt: Uzun tadellos, Burkardt auch
Stand: 21.08.2026, 21:52 Uhr
Eintracht Frankfurt feiert einen historischen Pokalsieg gegen den SC St. Tönis. Ein Duo überragt.
Tadellos
Can Uzun: Der Drei-Minuten-Doppelpacker sprühte nur so vor Spielfreude. Mit seinen schnellen Finten vom tapferen Fünftligisten nie unter Kontrolle zu bekommen. Bewarb sich als Standardschütze für die Bundesliga-Saison. Seine ersten beiden Ecken schädelten Burkardt und Koch ins Gehäuse.

Jonathan Burkardt: Eröffnete den Torreigen schon nach vier Minuten und legte noch zwei Treffer nach. Gerade das 7:0 in bester Torjäger-Manier, wuchtig und unhaltbar für den bedauernswerten Töniser-Keeper Simon Sell. Ließ sich zudem immer wieder fallen, stets anspielbar, Aktivposten.
Gut dabei
Ayoube Amaimouni: Rückte für den angeschlagenen Ritsu Doan in die Startformation und wirbelte auf Halbrechts. Der Junge kann einfach was am Ball, wenn er etwas (mehr) Platz bekommt, sowieso. Überlegter und platzierter Abschluss zum zwischenzeitlichen 3:0. Gelungener Auftritt.
Keita Kosugi: Blockte erst einen Versuch der Gastgeber ab. Schaltete sich danach häufig ins Offensivspiel ein. Linksverteidiger mit Tiefgang. Nicht alle Flanken fanden ihren Abnehmer. Legte Burkardt und Uzun die Treffer vier und fünf auf.
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Ganz okay
Younes Ebnoutalib: Mitunter etwas wild und überhastet in seinen Aktionen, wie bei der Großchance nach einer Viertelstunde. Da schoss er Sell quasi ab. Blieb aber dran und köpfte freistehend zum 9:0 ein.
Kaua Santos: Bei seinem womöglich letzten Spiel im Eintracht-Dress kaum zu bewerten. Nicht geprüft, ein Pass ins Seitenaus zu Beginn, eine abgefangene Flanke und ein zögerlicher Ausflug bei einem Konter der Gastgeber – das war es.
Elias Baum: Brauchte eine Weile, um in Tritt zu kommen. Mit dem einen oder anderen Fehlpass, holte sich früh die Gelbe Karte ab. Der Nervosität geschuldet? Fing sich aber und traf mit einem satten Schuss zum 8:0.
Otavio: Am Anfang gleich mal im Laufduell gefordert und mit wilden Vorstößen, sah nicht immer souverän aus. Dann aber sicherer und mit der nötigen Stabilität.
Robin Koch: Kopfballtor zum 2:0, ansonsten hatte der Kapitän hinten alles im Griff, ohne sonderlich gefordert zu werden. Klärte einmal mit resoluter Grätsche.
Mario Götze: Spiele für Larsson in der Mittelfeldzentrale. Setzte auch mal nach, mit feinen kleinen, aber ohne die ganz großen Aktionen. Ausnahme sein Distanzschuss zur 10:0‑Pausenführung.
Raphael Onyedika: Verteilte die Bälle, auch mal per Seitenverlagerung. Machte die Mitte dicht, mehr war nicht nötig.
Ansgar Knauff: Kam für Baum in der zweiten Hälfte, als die Messe längst gelesen war. Schöne Randnotiz: Durfte nach den Auswechslungen von Koch und Burkardt die Kapitänsbinde tragen. Fühlte sich geehrt.
So lala
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Schwächelnd
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Zu spät gekommen
Fares Chaibi, Malik Pimpong, Jeremiaha Maluze, Love Arrhov