Eklat am Ballermann: Schlagersänger provoziert mit böser Attacke gegen Volksmusik-Legende Heino

Stand: 22.07.2026, 20:05 Uhr

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Am Ballermann eskaliert ein Streit der Generationen: Tim Toupet nennt Volksmusik-Legende Heino in einem neuen Song „scheintot“ – der reagiert schlagfertig.

Palma de Mallorca – Im Kult-Lokal Bierkönig an der Playa de Palma stehen sie beide regelmäßig auf der Bühne: Heino (87), die weiß-blonde Ikone des deutschen Volkslieds, und Tim Toupet (54), gefeierter Partyschlagersänger („Ich bin ein Döner“) und Friseurmeister. Doch abseits des Gute-Laune-Geschunkels entwickelt sich dieser Tage ein handfester Zoff. Der Grund: Toupet hat einen neuen Song aufgenommen, der den Namen „So wie Heino“ trägt – und eine Zeile darin lässt aufhorchen: „Ich trag ’ne Sonnenbrille so wie Heino, denn ich seh schon wieder aus, als wär ich scheintot.“

Den Song hat Toupet (54) bereits live auf der Bierkönig-Bühne vorgetragen – mit Heino-T-Shirt. Auf Instagram hagelt es seitdem Kritik: „Ganz ehrlich, Tim, an einer Legende wie Heino vergreift man sich nicht“, schreibt ein Fan. Ein anderer fragt besorgt, was passiere, wenn es dem 87-Jährigen gesundheitlich nicht gut gehe. Auch Kollege Buddy (48, „Ab in den Süden“) zeigt sich wenig begeistert von dem Lied.

Heino kontert Tim Toupets „Scheintot“-Zeile mit einem Lächeln und schlagfertigen Worten

Tim Toupet selbst kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Gegenüber bild.de erklärt er: „Ich habe großen Respekt vor Heino und sehe das Lied als eine Huldigung. Es geht ja hier um seine Sonnenbrille. Ich werde das Lied weiter singen.“ Im Gespräch mit schlagerpuls.com legt er nach und kritisiert: „Unsere Gesellschaft ist leider sehr oberflächlich geworden und verwendet einen Großteil der Energie auf Negativität.“ Dementsprechend hält der 54-Jährige weiter an seinen Plänen fest: Der Song soll am 24. Juli offiziell erscheinen – Toupet plant sogar den Einsatz einer Pappfigur von Heino bei seinen Auftritten.

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Für Heino ist das freilich nicht das erste Mal, dass sein Name für fremde Zwecke herhalten muss. Der gebürtige Düsseldorfer, der seit Jahrzehnten mit getönter Sonnenbrille und seiner charakteristischen Stimme Millionen Fans begeistert, erlebte Ähnliches bereits mit Otto Waalkes, Thomas Gottschalk und Mike Krüger – allesamt Komiker, die seinen Namen als komödiantische Steilvorlage nutzten. Heino überstand jeden dieser Versuche mit ungebrochener Popularität, sein Auftrittskalender im Bierkönig ist bis auf Weiteres ausgebucht. Dort hat er einen Vertrag bis ins Jahr 2038 – dann wäre er stolze 100 Jahre alt.

Und so fällt die Reaktion des Volksmusik-Urgesteins auf Tim Toupets Provokation denkbar gelassen aus. Heino sagt mit einem Lächeln – in Anlehnung an die bekannten Textzeilen aus Tim Toupets wohl bekanntestem Hit: „Tim Toupet hat die Zwiebel nicht nur auf dem Kopf, sondern wahrscheinlich auch im Kopf. Scheintot bin ich noch lange nicht, da tragen sie eher Tim Toupet als mich von der Bühne.“ Dass der Schlager-Liebling selbst auch austeilen kann, ist indes bekannt – jüngst lästerte Heino über die WM-Halbzeitshow. Verwendete Quellen: instagram.com/timtoupet, bild.de, schlagerpuls.com