Elfer-Krimi mit Happy End: Rehden siegt in Lohne und steht im Halbfinale des Niedersachsenpokals

Stand: 04.10.2026, 18:49 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Danke, Daniel! Rehdens Kapitän Julian Wolff (l.) feiert mit Keeper Daniel Banfalvi, der den letzten Lohner Elfmeter hielt, den Viertelfinalsieg. Wolff hatte den letzten BSV-Schuss verwandelt.

Danke, Daniel! Rehdens Kapitän Julian Wolff (l.) feiert mit Keeper Daniel Banfalvi, der den letzten Lohner Elfmeter hielt, den Viertelfinalsieg. Wolff hatte den letzten BSV-Schuss verwandelt. © Krüger

Ein spätes Gegentor in der letzten Sekunde der Nachspielzeit kostete den BSV Rehden am Sonntag einen früheren Sieg, doch nach Elfmeterschießen setzte sich der Fußball-Oberligist bei BW Lohne doch noch durch und steht nach dem 7:6 im Halbfinale des Niedersachsenpokals.

Lohne – Gelungenes Debüt von Jan Stromberg beim BSV Rehden – allerdings nach einem wahren Krimi: Seine Oberliga-Fußballer gewannen das Niedersachsenpokal-Viertelfinale beim Klassengefährten TuS BW Lohne mit 7:6 (2:2/1:1) nach Elfmeterschießen. Den letzten Lohner Schuss von Nicolas Fenski kratzte BSV-Schlussmann Daniel Banfalvi aus dem unteren rechten Eck.

„Bis zum 2:2 haben wir gedacht, dass wir den Sieg schon in der Tasche hätten“, analysierte Stromberg, „und dann haben wir in einer Szene nicht aufgepasst. Umso glücklicher sind wir jetzt, dass es doch noch gereicht hat.“

Takang Anubodem hatte die Gäste nach 47 Sekunden per Schuss aus zentraler Position in Führung gebracht. Doch der Ex-Rehdener Rilind Neziri glich per Schlenzer von rechts in den linken Giebel aus (14.). Nach der Pause brachte der eingewechselte Luis Monteiro den BSV nach feiner Einzelleistung erneut in Führung (54.). Doch in der letzten Sekunde der fünfminütigen Nachspielzeit erzwang Nico Thoben mit dem 2:2 den Shootout. „Das war natürlich nicht der beste Moment“, gestand BSV-Keeper Banfalvi grinsend, „aber ich hatte volles Vertrauen in die Mannschaft.“ Aus der verwandelten Monteiro, Ebrima Jobe, Daniel Hefele, Max Kummer und Kapitän Julian Wolff ebenso sicher wie Lohnes Leonard Bredol, Christian Düker, Thoben und Felix Övermann.

„Wir hatten uns vor dem Spiel gesagt, dass wir mit einem Sieg nach Hause fahren – egal wie“, schilderte Jobe hinterher. Sein Clubchef Friedrich Schilling sprach von einem „schönen Abschluss nach einer turbulenten Woche“ und stellte erleichtert fest: „Die Mannschaft kann genau so spielen wie vor dem Trainerwechsel.“