Liga-Inside: HCD-Pfiffe für Egli – Bösewicht Rathgeb

Emotionen, Strafen und Helden

HCD-Pfiffe für Egli – neuer Bösewicht bei Fribourg

Emotionen, Strafen, besondere Helden, aber auch Verletzte. In der National League war in der ersten Wochenend-Doppelrunde viel los. Hier kommt das Liga-Inside.

Publiziert: vor 31 Minuten

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Aktualisiert: vor 15 Minuten

Pfiffe für Chris Egli

Nach 17 Jahren im HCD-Tenü wechselte Chris Egli auf diese Saison hin den Klub. Der 30-Jährige stürmt neu für den EV Zug. Dass die Fans dies nicht unbedingt goutieren, bekommt der Davoser im Direktduell mit seinem Ex-Klub zu spüren. Als er das 4:1 schiesst (37. Minute), hagelt es sogleich Pfiffe von den Rängen. Und nochmals, als er als Torschütze ausgerufen wird. Ein warmer Empfang wäre anders.

1:00

Egli über HCD-Rückkehr:«Ich war nervös, es war ein spezieller Moment»

Fribourg löst den Rappi-Powerplay-Knoten

Im Playoff-Viertelfinal hatte der spätere Meister Fribourg gegen die SCRJ Lakers Mühe gehabt. Speziell im Powerplay. In 31 Überzahl-Gelegenheiten brachte Gottéron keinen einzigen Treffer zustande. Beim ersten Wiedersehen macht es das Team von Roger Rönnberg am Obersee besser. Das zweite Powerplay des Abends nutzt Nati-Stürmer Sandro Schmid zum 2:0. Der Sieg geht dennoch an Rappi (3:2).

Lakers schaffen die Wende und den ersten Sieg

Rathgeb sammelt grosse Strafen

Am Freitag muss Fribourg-Verteidiger Yannick Rathgeb beim Sieg gegen Lausanne vorzeitig unter die Dusche, nachdem er auf Yannick Zehnder eingeprügelt hat. Auf dem Weg in die Kabine lässt er Dampf ab und zertrümmert seinen Stock an der Tür. Tags darauf in Rapperswil-Jona kassiert Rathgeb gleich wieder eine 5-Minuten-Strafe. Der Grund? Eine Charge des Meister-Verteidigers gegen Sandro Zangger in Bandennähe ohne übermässige Wucht.

1:09

Rathgeb teilt aus:Erst muss Zehnder dran glauben, dann sein Stock

0:40

Fünf Minuten für Fribourger:Rathgeb haut Zangger in die Bande

Untersuchung für Gross

Es ist eine unglückliche Szene: In der 55. Minute des Duells zwischen Davos und Zug jagt EVZ-Topskorer Vinzenz Rohrer dem Puck führenden HCD-Verteidiger Nico Gross hinterher. Er versucht von hinten, ihm die Scheibe wegzuschlagen, verpasst sie und fährt dem Davoser hinten in den linken Schlittschuh. Gross verkantet und es sieht aus, als würde er im Fallen das volle Gewicht aufs rechte Bein verlagern. Er bleibt auf dem Eis liegen und hält sich das Knie. HCD-Trainer Josh Holden bestätigt nach der 2:6-Niederlage, dass Gross weitere ärztliche Abklärungen benötigt.

0:42

Das macht beim Zuschauen weh:Hier verletzt sich Gross am Knie

Skinner-Welle vertagt

Es war eine herrliche Szene am Dienstag, als der aus 1115 NHL-Spielen gestählte NHL-Star Jeff Skinner als Bieler Matchwinner gegen Fribourg (4:2) vor der Fankurve keinen Plan hatte. «Die Feier war von meiner Seite etwas schwierig. Ich wusste nicht wirklich, was zu tun ist. Beim nächsten Mal werde ich bereit sein, die Welle zu machen», versprach Skinner anschliessend mit einem breiten Grinsen auf den sozialen Kanälen der Seeländer. Doch die Skinner-Welle musste am Samstag vertagt werden. Denn der Kanadier verletzte sich bei seinem Tor gegen die SCL Tigers – seinem dritten Treffer im zweiten Spiel für Biel. Und ohne ihn gab es für die Seeländer keinen Sieg, sondern eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen. Skinner soll am Sonntag untersucht werden – und nicht nur die Bieler Fans hoffen, dass sich die neue Liga-Attraktion nicht gravierend am rechten Bein verletzt hat.

Holdens Erklärung

Es ist noch in bester Erinnerung: In der letzten Saison gelang es den Davosern mehrfach, Rückstände noch auf den letzten Drücker wettzumachen und ein Spiel zu drehen. An diesem Wochenende machte das Team von Josh Holden die Erfahrung, dass dies nicht mehr so einfach gelingt. Sowohl gegen Bern (1:4) als auch gegen Zug (0:3) lagen die Bündner hinten. Einen Aufschwung gabs zwar, aber zur Wende reichte es in beiden Partien nicht. «Wir haben realisiert, dass wir nicht mehr das gleiche Team sind», erklärt der HCD-Trainer. «Wir haben noch nicht das gleiche Fundament geschaffen, auf das wir zurückkommen und uns verlassen können.»

5:27

Davos – Zug 2:6:EVZ-Tatar schiesst den HCD mit einem Viererpack ab

Kinnunen heizt Konkurrenzkampf an

Nicht zuletzt der erstmaligen Spengler-Cup-Teilnahme haben es die SCL Tigers zu verdanken, dass es ihr Budget zulässt, diese Saison sieben Ausländer im Kader zu haben. Vor dem Start meinten viele Insider: Sind alle fit, könnte dies bedeuten, dass sich Santtu Kinnunen öfter auf der Tribüne wiederfindet. Und so war es denn auch in den ersten beiden Spielen. Doch bei seinem ersten Saisoneinsatz am Samstag in Biel wurde der finnische Verteidiger mit einem Tor und zwei Assists sogleich zum Baumeister des ersten Saisonsiegs. Neben den ersten Punkten durch das 4:3 nach Penaltyschiessen wird damit auch der Konkurrenzkampf angeheizt. Gegen Biel musste immerhin der letztjährige Topskorer André Petersson draussen bleiben.

2:51

Biel – SCL Tigers 3:4 n.P.Kinnunen haucht den Tigers neues Leben ein

Zumbühl meldet Ansprüche an

In der Meistersaison 2023/24 kam der zweite ZSC-Goalie Robin Zumbühl auf 16 Einsätze, in der letzten, schwierigen Spielzeit waren es nur noch zehn. Aber es ist der Zürcher Plan, fortan wieder vermehrt auf Zumbühl zu setzen. Schliesslich hat man sieben durchaus hochkarätige Ausländer im Kader, sodass auch der tschechische Stammgoalie Simon Hrubec regelmässig eine Pause einlegen soll. Sein erstes Saisonspiel am Samstag gegen Servette (3:0) nutzte Zumbühl mit einem Shutout sogleich dazu, Werbung in eigener Sache zu machen und seine Ansprüche anzumelden.

4:00

ZSC Lions – Genf-Servette 3:0:Martis brachialer Flatterpuck zieht Servette den Stecker

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

3

6

9

2

EV Zug

EV Zug

2

9

6

3

EHC Kloten

EHC Kloten

3

3

6

4

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

3

1

5

5

HC Ajoie

HC Ajoie

3

1

5

6

EHC Biel

EHC Biel

2

1

4

7

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

3

-3

4

8

SC Bern

SC Bern

2

1

3

9

HC Lugano

HC Lugano

2

0

3

10

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

3

-1

3

11

HC Davos

HC Davos

3

-4

3

12

Lausanne HC

Lausanne HC

3

-4

3

13

SCL Tigers

SCL Tigers

3

-3

2

14

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

3

-7

1

Playoffs

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