Energie: Trump-Regierung zahlt RWE 1,2 Milliarden Dollar für Windkraft-Aus

Energie: Trump-Regierung zahlt RWE 1,2 Milliarden Dollar für Windkraft-Aus

RWE beendet seine Offshore-Windkraftprojekte in den USA. Der Konzern erhält für den Rückzug Ausgleichszahlungen von mehr als 1,2 Milliarden Dollar.

Flaggen wehen vor der RWE-Konzernzentrale in Essen: keine Aussicht auf Genehmigung von US-Windkraft-Projekten. Foto: dpa

Washington. Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Windkraftprojekte vor der US-Küste auf. Man habe mit der US-Regierung eine Vereinbarung im Umfang von mehr als 1,2 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) getroffen, um sich aus der Entwicklung von Projekten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzuziehen, teilte RWE U.S. Offshore am Donnerstag mit. Das Unternehmen gebe alle Offshore-Windpark-Pachten in den USA zurück und erhalte dafür Ausgleichszahlungen.

Die jetzt aufgegebenen Pachtverträge seien das Ergebnis jahrelanger Planung, Investitionen und der Zusammenarbeit mit Bundesbehörden. RWE komme jedoch zu dem Schluss, dass es auf absehbare Zeit keine Aussicht auf eine Genehmigung der Projekte gebe.

US-Präsident Donald Trump macht aus seiner Abneigung gegen Windkraftanlagen kein Geheimnis. Seine Regierung hat Milliardensummen ausgegeben, um den Ausbau von Windkraftanlagen zu verhindern. Sie setzt stattdessen auf die stärkere Nutzung fossiler Energieträger. Mehrere US-Bundesstaaten wollen dagegen klagen.

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