Er war die Stimme von King Julien: Stefan Gossler ist tot
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Er war die Stimme von King Julien: Trauer um Synchronsprecher Stefan Gossler
Stefan Gossler war die Stimme von King Julien und Jackie Chan. Jetzt ist er im Alter von 70 Jahren gestorben.
Er verlieh mehreren Hollywood-Schauspielern und Animationsfiguren seine Stimme, doch nun ist diese verstummt: Synchronsprecher Stefan Gossler ist tot. Seine Weggefährten trauern.
Die deutsche Synchronsprecher-Szene verliert eine ihrer prägnantesten Stimmen: Stefan Gossler ist tot. Seine Agentur teilte mit, dass er am Montag im Alter von 70 Jahren „nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie friedlich verstorben“ sei.
Auch langjährige Kollegen Gosslers haben den Tod bestätigt. „R.I.P. Du warst etwas ganz Besonderes!“, schreibt Sven Plate, deutsche Synchronstimme von Bugs Bunny und ein Freund Gosslers. Peter Flechtner, Stimme von Ben Affleck, postete am Dienstag ein früheres Video von Gossler, mit den Worten: „In Gedenken an unseren lieben und großartigen Kollegen Stefan Gossler, der gestern viel zu früh von uns gegangen ist.“
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Auch in den sozialen Medien kommt der Verlust plötzlich: „Was? Das darf nicht wahr sein. Die Stimme meiner Kindheit“, schreibt ein Nutzer auf Instagram. Ein anderer schreibt: „Noch eine Legende von uns gegangen. Ruhe in Frieden.“
Gossler als Stimme von Jackie Chan und King Julien bekannt
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Gossler prägte über Jahrzehnte hinweg die deutsche Kinolandschaft und lieh Hollywood-Größen wie Jackie Chan und Tim Allen seine unverkennbare Stimme. Jüngere Filmfans verbanden seine Stimme beispielsweise mit King Julien aus dem Film-Franchise Madagascar.
Gossler wurde 1955 in Siegen geboren. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung und hatte sein erstes Theaterengagement in Berlin. Von 2000 bis 2010 gehörte Stefan Gossler zum festen Ensemble der Jedermann-Inszenierung im Berliner Dom. Gelegentlich fand er auch den Weg zu Film und Fernsehen – beispielsweise war er 1984 und 1996 im „Tatort“ zu sehen sowie von 1996 bis 1999 bei „Der Landarzt“. Nach Angaben seiner Agentur lebte er zuletzt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin und Dänemark. (Dieser Artikel erschien zuerst auf SHZ.de)