Ermittlungen: Zwischenfall schränkt Betrieb am Flughafen Leipzig ein

Ermittlungen: Zwischenfall schränkt Betrieb am Flughafen Leipzig ein

Nach einem mutmaßlichen Durchbruch des Sicherheitszauns haben Polizei und Bundespolizei das Flughafengelände abgesucht. Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Sabotageversuch im August.

Leipziger Flughafen: Von der Beeinträchtigung ist die Nordpiste betroffen. Foto: Tobias Junghanns/dpa

Frankfurt. Am Flughafen Leipzig/Halle ist nach einem mutmaßlichen Zaundurchbruch die Nordpiste gesperrt worden. Nach bisherigen Ermittlungen hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fahrzeug den Sicherheitszaun des Geländes in der Nacht zu Sonntag durchbrochen, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte. Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Landespolizei suchten daraufhin das Areal ab.

Dabei seien zunächst weder unberechtigte Personen noch verdächtige Gegenstände gefunden worden. Die Suche solle im Laufe des Tages mit zusätzlichen Kräften fortgesetzt werden. Der Flugbetrieb auf der Nordpiste blieb den Angaben zufolge vorerst eingestellt.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, die Ermittlungen belegten eine russische Verantwortung. Die Bundesregierung warnte vor weiteren eskalierenden hybriden Angriffen Russlands auf die kritische Infrastruktur in Deutschland.

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