Erst vorgeführt, dann die besten Wünsche: Ex-Hammer genießen Rückkehr – „Glaube, dass sich der ASV berappelt“

Stand: 28.09.2026, 14:00 Uhr

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HaAnton Preußner, Sigurt Leth Klingendball Bundesliga 2 Hamm Dresden Sigurt Leth Klinge

Zweikampflust: Anton Preußner (hinten) gegen Hamms Sigurt Leth Klinge. © HENNING WEGENER

Julius Meyer-Siebert, Anton Preußner und Ivan Stavast kehrten mit dem HC Elbflorenz Dresden in die Westpress Arena zurück. Dem ASV Hamm-Westfalen drückt das Trio weiterhin die Daumen.

Hamm – Nach Spielschluss zeigten Julius Meyer-Siebert, Anton Preußner und Ivar Stavast gerne noch einmal Präsenz in der Westpress Arena. Schließlich hatten die drei ehemaligen Spieler des ASV Hamm-Westfalen mächtig Spaß gehabt im Trikot des HC Elbflorenz Dresden. Und immensen Anteil daran, dass am Ende der Partie eine deutliche Heimniederlage für den ASV auf der Anzeigentafel notiert wurde. „Es war sehr schön, mal wieder hier zu sein. Ich habe viele Leute wiedergesehen in dieser schönen Halle – das war eine runde Sache“, sagte Meyer-Siebert. „Ich hatte hier eine tolle Zeit, wenn auch mit bitterem Ende.“

Drei Ex-ASV-Spieler drücken dem alten Club aus Dresden die Daumen

Mit dem ASV waren Meyer-Siebert und Preußner in die 3. Liga abgestiegen. Aus der Partie am Samstag konnten beide viel Selbstvertrauen mitnehmen. Meyer-Siebert, der im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so viel Spielzeit bekommen hatte, spielte sich beim Ex-Club frei, erzielte sechs Tore aus sieben Versuchen und machte ein starkes Spiel im Innenblock. „Ich bin zufrieden, das hat Spaß gemacht, und ich habe was zum Sieg beitragen können“, freute sich der 26-Jährige. „Das war ein runder Abend.“

Auch für Preußner, der zwar nur ein halbes Jahr in Hamm gespielt hat, sich aber dennoch über die Rückkehr freute. Und darüber, die Punkte mitnehmen zu können. „Erwarten kann man das im Vorfeld nie“, betonte er. „Hamm gewinnt hier gegen Minden, da geht man schon mit Respekt rein. Aber wir haben uns an unseren Plan gehalten, hatten gute Quoten vorne. Das beschreibt das Ergebnis dann.“ Der Plan war leicht zu erkennen: „Unser Tempospiel, dass wir da echt nicht locker lassen“, so Preußner. „In der 58. Minute läuft Ivar immer noch. Das peitscht die ganze Mannschaft nach vorne. Und wenn alle laufen, setzt man sich relativ zügig ab.“

Punkte müssen gegen Mitkonkurrenten eingefahren werden

Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen habe sich sein Team gesagt: „Abhaken und die Niederlagen nicht mit ins nächste Spiel nehmen“, so Preußner. Ein Tipp, den auch die Hammer beherzigen sollten, denen Meyer-Siebert Mut macht. „Ich glaube fest, dass sich der ASV noch berappelt. Sie müssen gegen Mannschaften punkten, die in der gleichen Tabellenregion landen. Ich drücke ihnen dafür die Daumen – bis zum Rückspiel.“