Erster öffentlicher Auftritt in London: Meghan Markle trifft Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai

Stand: 09.10.2026, 23:01 Uhr

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Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai

Malala ist weiter für ihre eigene Stiftung weltweit unterwegs. (Archivbild) © Seth Wenig/AP/dpa

Bei der überraschenden Begegnung der Herzogin von Sussex und der Aktivistin im britischen Exil standen Mädchenbildung und Sicherheitsfragen im Zentrum.

LONDON - Meghan Markle und die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai haben sich am Mittwoch im traditionellen Luxushotel Claridge’s im Londoner Stadtteil Mayfair zu einem gemeinsamen Nachmittagstee getroffen. Wie das Portal Newsy Today berichtete, fand die öffentlich aufmerksam verfolgte Begegnung unter sichtbaren Sicherheitsvorkehrungen statt. Neben Personenschützern im Umfeld ihres Tisches wurden auch Polizeifahrzeuge vor dem Haupteingang des Luxushotels positioniert. Für die Herzogin von Sussex war es der erste dokumentierte öffentliche Auftritt in der britischen Hauptstadt seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien vor mehr als einem Monat.

Austausch über Bildungsinitiativen für Mädchen und gemeinsame Pläne

Die beiden Persönlichkeiten, die bereits im Jahr 2020 anlässlich des Internationalen Mädchentags in einem virtuellen Dialog öffentlich zusammengearbeitet hatten, setzten ihre Gespräche über den weltweiten Zugang von Mädchen zu Bildungseinrichtungen fort. Augenzeugen berichteten laut der Zeitung Mirror, dass sich die beiden Frauen im Foyer des Hotels bei Tee, Mineralwasser, klassischen Gurkensandwiches und Scones austauschten. Nach Angaben von Anwesenden sprachen Markle und Yousafzai unter anderem über die Bildungssituation von Mädchen in Afghanistan sowie über eine für diesen Herbst geplante gemeinsame Initiative.

Umgang mit Sicherheitsauflagen und Medienpräsenz im britischen Exil

Der öffentliche Auftritt fällt in eine Phase anhaltender rechtlicher Auseinandersetzungen zwischen Prinz Harry, Meghan Markle und den britischen Behörden bezüglich des staatlich finanzierten Polizeischutzes bei Aufenthalten im Land. Seit ihrer Ankunft in Großbritannien am 26. August hielt sich die Familie weitgehend im Hintergrund. Das Umfeld des Paares erklärte laut Mail Online, dass der Umfang künftiger Aktivitäten und Aufenthalte in Großbritannien maßgeblich von den Entscheidungen bezüglich der Sicherheitseinstufung abhängen werde. Parallel dazu führt die Herzogin von Sussex ihre geschäftlichen Projekte fort und stellte diese Woche unter anderem eine neue Feiertagskollektion ihrer Lifestyle-Marke vor. (Redaktion)