Erstes Monkey Jump Festival versetzt Eschweger Innenstadt in Musik- und Feierlaune
Stand: 27.10.2026, 13:14 Uhr
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Musik auf acht Bühnen konnten die Besucher des ersten Monkey Jump Festivals in Eschwege erleben. Ein Ticket öffnete die Türen zur örtlichen Gastronomie.
Eschwege – Eschwege hat am Samstag (24. Oktober) mit dem ersten „Monkey Jump Festival“ ein neues Veranstaltungsformat erlebt. Unter dem Motto „1 Nacht – 8 Bühnen – 1 Ticket“ verwandelte sich die Innenstadt ab 19 Uhr in einen Treffpunkt für Musikliebhaber und Feierfreudige. Mit einer Eintrittskarte konnten die Besucher zwischen verschiedenen Gastronomiebetrieben und Spielorten wechseln, unterschiedliche Künstler erleben und ihre Musiknacht individuell gestalten.
Das Konzept setzte auf musikalische Vielfalt und die Beteiligung der örtlichen Gastronomie. Acht Bühnen und Spielorte sollten ein abwechslungsreiches Programm bieten, das von Rock und handgemachter Live-Musik über Soul und Pop bis zu elektronischen Beats und internationalen Rhythmen reichte. Damit wurde die Musiknacht auch zu einer Gelegenheit, Eschwege auf besondere Weise kennenzulernen.
Organisator und Monkey-Jump-Chef Alex Schäfer zeigte sich mit der Premiere zufrieden. „Es lohnt sich, nach Eschwege zu kommen. Tolle Menschen, die das Konzept annehmen“, lautete sein Fazit. Die Rückmeldung unterstreicht den Gedanken hinter der Veranstaltung: Musik an unterschiedlichen Orten zusammenzubringen und gemeinsam mit den örtlichen Betrieben einen Abend für die Besucher zu gestalten.
In der Smokers Lounge legte DJ Ben E mit Techno, House und elektronischen Beats auf. Dort fand ab 22 Uhr die große Abschlussparty statt. Im Hemingway sorgte Dressinger mit Singer-Songwriter-Musik für eine akustische Atmosphäre. Rockfans kamen in der Holle Stube und im Holle Stube Saal mit Luke Greenstone und Deep Rock auf ihre Kosten. Soul, Pop und eingängige Melodien präsentierte Joy Gomez in der Oase. In der Vinoteek brachten Los 4 del Son kubanische Klänge und Latin-Rhythmen auf die Bühne. In der Zille sorgte KBM mit bekannten Partyklassikern aus den 1990er- und 2000er-Jahren für Stimmung.
Aufgrund der kalten Witterung musste die Veranstaltung im Biergarten Brückenhausen kurzfristig abgesagt werden. Dort war ursprünglich die Mark Prang Band mit handgemachter Live-Musik und Rock vorgesehen. Die Absage war eine wetterbedingte Einschränkung des ansonsten vielfältigen musikalischen Angebots. Eine praktische Unterstützung für die Besucher organisierte Alex Schäfer kurzfristig selbst. Der kostenlose Shuttlebus pendelte zwischen dem Stad und der Smokers Lounge und erleichterte damit den Wechsel zwischen den Veranstaltungsorten.
Besonders hervorzuheben war die Beteiligung der örtlichen Gastronomiebetriebe. Sie öffneten ihre Türen für das neue Veranstaltungsformat und wurden gemeinsam mit den Künstlern zu wichtigen Gastgebern der Musiknacht. Das Konzept ermöglichte es den Besuchern, zwischen den Spielorten zu wechseln, neue musikalische Eindrücke zu sammeln und verschiedene Bereiche der Innenstadt zu erleben. Mit dem ersten Monkey Jump Festival hat Eschwege ein Veranstaltungsformat auf den Weg gebracht, das Musik, Gastronomie und Innenstadtleben miteinander verbindet. (Matthias Hübner)