ESC führt 3:1 – und verliert am Ende 3:7
Stand: 23.10.2026, 23:10 Uhr
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Die Geretsrieder River Rats lagen am Freitagabend beim Vizemeister ERV Schweinfurt lange mit 3:1 vorne. Ein brutales Schlussdrittel mit vier Gegentoren dreht die Partie.
Schweinfurt/Geretsried – Am Ende wurde das Resultat doch deutlich. Lange Zeit hielt das Geretsrieder Eishockeyteam am Freitagabend beim Bayernliga-Vizemeister ERV Schweinfurt gut mit, lag sogar mit 3:1 in Führung. Mit einem fulminanten Schlussdrittel setzten sich die Mighty Dogs aber vor 1144 Zuschauern letztlich mit 7:3 (1:3, 2:0, 4:0) durch. „Schweinfurt war spielerisch klar besser, aber wir haben gut dagegen gehalten“, sagte ESC-Coach Butzi Gams. Doch über 60 Minuten betrachtet, „war der Druck dann schon brutal hoch“.
ERV Schweinfurt – ESC Geretsried 7:3 (1:3, 2:0, 4:0)
Tore: 0:1 (1:30) Ott (Hüsken), 0:2 (4:43) Egle, 1:2 (12:15) Nedved (Dana, Piskor 5-4), 1:3 (16:50) Skvorcovs (Soukup, Kristic), 2:3 (26:28) Bernhards (Alksnis, Heckenberger), 3:3 (29:49) Krumpe (Cermak), 4:3 (53:33) Heckenberger (Piskor, Litesov), 5:3 (55:14) Bernhards (Nedved, Heckenberger), 6:3 (56:44) Cermak (Piskor, Pribyl), 7:3 (57:10) Bernhards (Cermak, Alksnis 5-4). – Strafminuten: ERV 10 plus 10 (Piskor), ESC 12. – Zuschauer: 1144.
Obwohl die River Rats erst um 19 Uhr am Icedome eintrafen, war von den berüchtigten „Bus-Beinen“ nichts zu bemerken: Bereits nach zwei Minuten brachte Oliver Ott die Gäste in Führung, die Anton Egle kurz darauf auf 2:0 ausbaute (5.). „Ich denke, sie haben uns unterschätzt“, so Gams. Ondrej Nedved sorgte dann in Überzahl für den ERV-Anschlusstreffer, doch Gunars Skvorcovs stellte den alten Abstand wieder her – 1:3.
Auch im zweiten Abschnitt hielten die Geretsrieder gut mit. Allerdings machten die Hausherren von Minute zu Minute mehr Druck. So brachten Ricards Bernhards (27.) und Lukas Krumpe (30.) mit ihren Treffer die Mighty Dogs auf 3:3 heran. Dem 3:4 durch Kevin Heckenberger gleich nach Wiederbeginn ging ein „brutaler Fehler“ (Gams) der River Rats voraus, die dann aufmachten, um erneut zum Ausgleich zu kommen. Als Folge lief man aber in eine Reihe von Kontern, die der ERV zweimal durch Bernhards sowie Tomas Cermak zu einem deutlichen 7:3-Endstand eiskalt verwertete.